Veranstaltungen

Februar

Kostenfreier Wassertest - Registrierung in der Markthalle

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Das Pilotvorhaben "Leitungswasserfreundlicher Mariannenkiez und seine Nachbarschaft" startet jetzt in der Öffentlichkeit.

Am 3. Februar 2018 (von 10 bis 18 Uhr ) können sich die Anwohnerinnen und Anwohner für einen kostenfreien Wassertest in der Markthalle Neun am Infostand von a tip: tap e.V. anmelden.

Das Berliner Leitungswasser ist streng kontrolliert und von hoher Qualität. Aber kommt diese Qualität auch an deinem Wasserhahn an? Der gemeinnützige Verein a tip: tap e.V. bietet den Anwohnerinnen und Anwohnern im Mariannenkiez und seiner Nachbarschaft zum Projektstart 50 Wassertests kostenfrei an. Denn wer von Flaschenwasser auf Leitungswasser umsteigt, spart Geld und trägt zum Klimaschutz bei.

Bei einer Blindverkostung kann zudem Leitungswasser und Flaschenwasser verglichen werden.

a tip: tap gibt am Veranstaltungstag gerne Auskunft zu Fragen rund ums Leitungswasser..

Komm vorbei! Du bist herzlich eingeladen.

Weitere Infos zum Pilotvorhaben:
www.wasserkiez.de

Wurst & Bier

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Es geht wieder um die Wurst! Und ums Bier! Und das zum fünften Mal! Wir feiern Jubiläum. Tradition und ihre zeitgemäße Neuinterpretation: Wurst & Bier – zwei ziemlich grundsätzliche Handwerksprodukte, alles andere als altbacken.

Wir starten süffig und fettig in das neue Jahr. Mit einem Rumms, einer Bühne, einer Theke, einem Tresen für junge Lebensmittelhandwerker und ein – beziehungsweise zwei – sehr altes Lebensmittelhandwerk. Mit Brauern und Metzgern, die wieder an die Qualität der Zutaten glauben – wenn auch nicht immer an das Reinheitsgebot – und die Vielfalt, verschiedenste Traditionen und verrückte Kreationen an diesem Wochenende im Februar in die Markthalle Neun bringen.

Mehr als 30 Craft Beer Brauer, Handwerks-Metzger und engagierte Fachhändler kommen zum fünften Mal in der Markthalle Neun zusammen. Es wird ein Schwein zerlegt, gewurstet, Bier getrunken, hingeschmeckt und nachgefragt. Und weil die Wurst zum Bier oder andersrum am besten schmeckt, kommt beides zusammen auf den Tisch und wird gekostet. From Nose to Tail, von Nord bis Süd. Mit Gästen von der polnischen Küste, aus dem tiefsten Bayern, den Niederlanden und aus England – mit einigen Weis- und so manchen Neuheiten im Glas.

Mehr Infos zum genauen Programm folgen Mitte Januar. So viel vorab: Es wird wild, spritzig und fettig. Aber vor allem: köstlich. Den Auftakt macht eine Wurst & Bier Verkostung am Freitagabend, den 2. Februar, wurstig geht’s weiter mit Metzger-Gästen auf unserem Wochenmarkt am Samstag. Am Sonntag dann der große Markt und das ganz große Fest.

Teilnehmer

Metzger

Kumpel & Keule
Ahle-Wurscht
Spezialitäten aus dem alten Europa
Reinhard Seidel
Bar Raval Berlin
Insel Öhe
Lecker Delikatessen
Gut Kerkow
The Sausage Man Never Sleeps
Borsó - Die Ungarische Speisekammer

Brauer

Hildesheimer Braumanufaktur
PaxBräu
Mashsee Brauerei
Ale-Mania Craftbeer
Helios Braustelle
Kühn Kunz Rosen
Buddelship Brauerei
Orca brau
Kehrwieder Kreativbrauerei
Finne Brauerei
Brauerei Zehendner
Motel Beer
Two Fellas Brewery
Riedenburger Brauhaus
Uiltje Brewing Company (NL)
Butcher’s Tears (NL)
Oedipus Brewing (NL)
Browar Raduga (PL)
Browar Nepomucen(PL)
The Kernel Brewery (UK)
Partizan Brewing (UK)

Eintritt: 3€
Für Kinder, Jugendliche, Nachbarn (PLZ 10997) & berlinpass Inhaber frei.

Partner: Heidenpeter's
Slow Food Berlin

Medienpartner: taz

Try Gin Tasting

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Gin ist hip, Gin ist überall. Jede Stadt, jede Region hat ihren eigenen Gin. Jeder trinkt Gin & Tonic. Aber warum wurde der einstige Altherren-Drink auf einmal wieder so populär? Und ist der Hype überhaupt berechtigt?

TRY FOODS Gründer Jörn Gutowski wird gemeinsam mit Euch diese und andere Fragen während des 2-stündigen Tastings beantworten. Natürlich probieren wir verschiedene handwerklich hergestellte Gins (mindestens fünf) sowohl pur und als auch mit verschiedenen Tonic Waters.

Das Tasting ist ab 18 Jahren. Der Kostenbeitrag liegt bei 20,00€ pro Person. Da die Plätze auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt sind, bitten ich um vorherige Anmeldung unter: info@tryfoods.de

Breakfast Market

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Morgenstund hat Porridge im Mund. Genauso vollmundig-mexikanische Huevos Rancheros . Oder wie wäre es mit brasilianischen Maniok-Fladen, den Tapiocaria ? Wie wäre es überhaupt damit, der ganzen Welt guten Morgen zu sagen? Nicht morgenmuffelig mit einem verhuschten Kaffee – obwohl der schnelle Espresso im Stehen an der Bar zweifellos auch ein schönes, nicht zuletzt kommunikatives Morgenritual ist. Dem Breakfast Market aber geht es um eine ausladendere Erzählung. Und wenn es denn stimmt, dass es gerade das Frühstück und seine kulinarische wie kulturelle Expansion in unterschiedliche Länderküchen und ihre handwerkliche Ausarbeitung ist, mit dem Berlin seinen Status als kulinarische Metroploe am köstlichsten unterschreibt, dann ist unser Breakfast Market der eine, perfekte Ort dafür. Er bietet die Leibspeisen (Pancakes!) und lädt doch immer auch dazu ein, von Unbekanntem, Ungewohntem zu kosten. Er stellt das Handwerk, man denke nur an die köstlichen, küstlichen Austern , immer vor den Habitus. Und er weiß, dass sich Frühstück und Frühschoppen mehr als nur die Vorsilbe teilen. Die Bloody Mary von Big Stuff ist eine gute Sache, nicht nur, wenn Samstagnacht noch im Kopf und in den Knochen steckt. Apropos Kopf: Wer sich keinen Kopf machen will, ob dieses oder jenes Café denn sonntags spontan genug Platz für die ganze Meute hat: die Markthalle empfängt Euch wohlig, mit genügend Raum für alle und für jeden Geschmack. Und weil nicht nur die Kreuzberger Nächte lang sind: Frühstück gibt es auf diesem Breakfast Market bis weit in den Nachmittag hinein.

Wer dieses Mal mit dabei ist, erfahrt Ihr hier.

Kaffeeethos #5

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Gut möglich, ja wahrscheinlich sogar, dass ein äthiopischer Kaffeebauer gar nicht weiß, wie wunderbar seine Bohnen schmecken. Und das liegt nicht daran, dass wir hier am anderen Ende der Kaffeeverwertungskette den Kaffee so kötslich rösten. Es ist den Äthiopiern schlicht unter Strafe verboten, ihren eigenen Kaffee zu trinken. Schließlich soll das wichtigste Exportgut des ostafrikanischen Landes vor allem eines: für Devisen sorgen. Nein, es war also nicht nur eine romantische Reise zum buchstäblichen Ursprung unseres liebsten Genussmittels, die Philipp Reichel, der im Kaffee 9 selbst röstet und Cory Andreen da in den vergangenen vierzehn Tagen unternommen haben. Oder wie Philipp es sagt: „Korruption, Dealerei – fast ohne Ausnahme haben uns alle Exporteure gesagt, Kaffee, das ist eines der unethischsten Geschäftsfelder überhaupt.“
Und dennoch bezeichnet Philipp es schon jetzt als eine seiner prägendsten Kaffeeerfahrungen. Das Treffen mit Kaffebauern, die kaum mehr bewirtschaften als ihren Hinterhof. Drei, vier Säcke Kaffee im Jahr. Oder mit Getu Bekele , einem lokalen Kaffee-Aktivisten, der sich tagtäglich an diesem Spagat versucht: zwischen dem Markt und der Moral. „Als Kaffeeröster brauchst Du solche Leute vor Ort“, so Philipp Reichel, „es ist eine romantische Utopie zu denken, dass man da runterfliegt und die Kaffeewelt mit seinem naiven guten Willen zu einer besseren macht. In Kenia haben sich Philipp und Cory schließlich drei Tage lang durch hunderte Kaffees gekostet. Und schließlich die ganze Ernte einer kleinen Kooperative gekauft: „Weil es kein Weg sein kann, immer nur die besten Qualitäten zu nehmen und die Leute vor Ort auf dem Rest sitzen zu lassen.“ Alles vom Kaffee gewissermaßen – auch davon erzählt Philipp Reichel
im Rahmen der Kaffeeethos-Reihe , am 22. Februar 2018, 19 Uhr – vor Ort im Kaffee 9.

Slow Tofu Workshop

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Frischer Tofu schmeckt auch pur oder ganz leicht gewürzt!
Bei unserem SLOW TOFU Workshop lernt Ihr, wie man Tofu aus Sojabohnen herstellen kann. Die Eigenproduktion ist gesünder und schmackhafter als die Eingepackten Sojaprodukte aus dem Supermarkt.

Mit der Berliner Tofurei, den TofuTussis, werdet Ihr in auf eine kulinarische Reise in die Welt von Tofu eingeführt. Hier handelt sich um seinen Ursprung, seine Rohzutaten, seine Nährwerte, seinen Produktionsprozess, seine Nebenprodukte und wie man ihn selbst zu Hause machen kann. Wir werden aus frischer Sojamilch Tofu herzustellen und unsere eigenen Portionen Tofu individuell garnieren aus einer Auswahl von Gewürzen, Kräutern und anderen Zutaten. In einer gemütlichen Runde werden wir zu leckerem Sauerteigbrot unsere Produktion kosten.

Eine Reihe speziell konzipierter Werkzeuge und Utensilien werden beim Workshop benutzt. Darunter zählen die handgeflochten Bambuskörbchen zum Tofu­Formen, die aus einer Zusammenarbeit mit traditionellen Handwerkern in China entstanden sind.

Dauer: ca. 2,5 Stunden, Kosten: 39,- / Person (begrenzt auf 12 Plätze), Anmeldung unter: hallo@tofutussis-berlin.de
Ort: Auf der Insel zwischen SoulSpice und Sironi