Breakfast Market

Morgenstund hat Porridge im Mund. Genauso vollmundig-mexikanische Huevos Rancheros . Oder wie wäre es mit brasilianischen Maniok-Fladen, den Tapiocaria ? Wie wäre es überhaupt damit, der ganzen Welt guten Morgen zu sagen? Nicht morgenmuffelig mit einem verhuschten Kaffee – obwohl der schnelle Espresso im Stehen an der Bar zweifellos auch ein schönes, nicht zuletzt kommunikatives Morgenritual ist. Dem Breakfast Market aber geht es um eine ausladendere Erzählung. Und wenn es denn stimmt, dass es gerade das Frühstück und seine kulinarische wie kulturelle Expansion in unterschiedliche Länderküchen und ihre handwerkliche Ausarbeitung ist, mit dem Berlin seinen Status als kulinarische Metroploe am köstlichsten unterschreibt, dann ist unser Breakfast Market der eine, perfekte Ort dafür. Er bietet die Leibspeisen (Pancakes!) und lädt doch immer auch dazu ein, von Unbekanntem, Ungewohntem zu kosten. Er stellt das Handwerk, man denke nur an die köstlichen, küstlichen Austern , immer vor den Habitus. Und er weiß, dass sich Frühstück und Frühschoppen mehr als nur die Vorsilbe teilen. Die Bloody Mary von Big Stuff ist eine gute Sache, nicht nur, wenn Samstagnacht noch im Kopf und in den Knochen steckt. Apropos Kopf: Wer sich keinen Kopf machen will, ob dieses oder jenes Café denn sonntags spontan genug Platz für die ganze Meute hat: die Markthalle empfängt Euch wohlig, mit genügend Raum für alle und für jeden Geschmack. Und weil nicht nur die Kreuzberger Nächte lang sind: Frühstück gibt es auf diesem Breakfast Market bis weit in den Nachmittag hinein.

Wer dieses Mal mit dabei ist, erfahrt Ihr hier.