Gastronomie

Schmausen, garantiert ohne Schlamassel

Schmausen, garantiert ohne Schlamassel

Nosh heißt Schmaus. Also im Jiddischen. Im vergangenen Jahr hieß so ein ganzes, eben jüdisches, Food-Festival. Weil es das Nosh Festival aber künftig nur jedes zweite Jahr geben wird, verdichten sich die jüdischen Aromen in diesem Jahr auf einer ausdrücklich polyglotten Frühstückstafel. Weil es Laurel Kratochvila, Kopf und Gaumen hinter Fine Bagels und eben dem Nosh Festival, eben auch darum geht, die jüdische Küche von ihren Klischees zu befreien: „Das Israelisch-Arabische, Polen und generell Osteuropa, die amerikanische Ostküste ... na klar, aber da gibt es noch so viel mehr.“ Eine Pasta mit Anchovis, Mandeln und „ganz vielen anderen tollen Dingen“ zum Beispiel, die Mani in Pasta am Sonntag auftischen wird. „Schließlich gibt es in Rom die nach Jerusalem älteste jüdische Community in der Welt, was kaum einer weiß.“
Es geht also auch um Wissens-, besser gesagt um Entdeckungshunger, bei diesem Nosh – Jewish Breakfast Market. Etwa wenn Stella einen süßen Nudelauflauf mitbringt, den außerhalb der jüdischen Community Nordamerikas quasi keiner kennt. Wenn Kumpel & Keule Kalbsleber ins Pita packen. Oder Itay Nowak ein Tscholent schmoren wird, ein Eintopfgericht der aschkenasischen jüdischen Küche , das seinen Ursprung wiederum in Spanien haben soll. Bei so viel Vielfalt ist der Sound dieses Sonntags immerhin aus einem Guss. Aber auch das stimmt nur bedingt, ist doch Klezmer selbst ein Mashup aus Jazz und ziemlich vielen Volksmusiken. Auch für die Ohren
wird es also handwerklich, am kommenden Sonntag bei uns in der Markthalle Neun.

Im Anschluss gibt es im Eiszeit Kino übrigens "The Sturgeon Queens". Ein Dokumentarfilm über das legendäre jüdische Lebensmittelladen Russ & Daughters auf der New Yorker Lower East Side, wo seit über 100 Jahren geräucherten Fisch verkauft wird und der weit über die Stadtteilgrenzen hinaus einen besonderen Ruf hat. Tickets gibt es hier

Mercato Italiano

Mercato Italiano

Wir bringen den italienischen Frühling nach Berlin! Ein Mercato Italiano. Produzenten aus ganz Italien kommen uns mitsamt ihrer delizie auf dem Wochenmarkt besuchen. Kapern und Mandeln von den Liparischen Inseln, agrumi – Zitrusfrüchte – und erste Frühlingsgemüse aus Sizilien, eingemachte Tomaten aus Apulien , Risottoreis, Sardinen, Mehl aus der Steinmühle, gerösteten Haselnüsse aus dem Piemont und Mozzarella di Bufala aus Kampanien – packt Euer Einkaufsnetz ein für eine festa di primavera!

Für alle, die schon in der Markthalle Appetit bekommen, gibt es frische Pasta, die wir nach historischem Vorbild einfach mit den Händen essen, cremiges Risotto aus Carnaroli Reis, Aperitivo mit Negroni, Naturwein und cicchetti. Und schließlich für alle heimlichen Freunde neapolitanischer und sizilianischer Pasticceria, mit Creme gefüllte Bignè und Mandelgranits.

Wer selbst die Hände in den Teig stecken möchte, kann mit Mani in Pasta am Mittwoch zum Auftakt Ravioli falten lernen . Oder Ihr kostet Euch durch italienische Klassiker im Heinzelcheese Talk Speciale und beim Try Food Olivenöl Tasting. Und ganz nebenbei könnt Ihr Eure Sprachkenntnisse für den nächsten Urlaub beim Flanieren durch die italienisierte Markthalle auffrischen!

Vi aspettiamo!

Produzenten aus Italien

Acquerello – Carnaroli Risottoreis aus dem Piemont
Albero del Paradiso – primizie, Frühlingsgemüse und Obst aus Sizilien
Azienda Agricola Bartélémy – frische Mandelmilch, Mandeln, Kapern, Kapernpesto aus eigener Produktion von den Liparischen Inseln
Mangiareberlin – handwerkliche Produkte aus Sardinien: frischer grüner Spargel, Käse, Pan Carasao, Honig
Masseria Dauna – Tomatenkonserven, pelati, pomodorini, spaccatelle aus Apulien
Mulino Marino – Mehl und Pasta aus Senatore Cappelli, in Gragnano, der Stadt der Hartweizenpasta, hergestellt
Papa dei Boschi – Piemontester Haselnüsse und Nussmus

Händler aus Berlin und Deutschland

Siziliessen – Olivenöl, Oliven, Mozzarella, Fischkonserven und Cicchetti, kleine Häppchen, zum Aperitivo
Cantine Sant'Ambroes – italienische Naturweine
Viani – frisches pesto genovese, rosso, picante

Markthalle Neun Händler und ihre italienischen Specials

Mani in Pasta – Bigoli Cacio & Pepe, ohne Besteck serviert, zum mit den Händen essen
Mani in Pasta feat. Siziliessen – Spremuta, frisch gepresster Saft und Orangen aus Sizilien
Big Stuff Smoked BBQ feat. Freimeisterkollektiv – Negroni Bar und kleine Köstlichkeiten zu Wein & Bier
Salumeria del sud – Risottobar mit Riso Acquerello
Kuchen von Gaia – Pasticceria Italiana, Bingè, Tiramisu, Cannoli
Sironi – Focaccia, Pizza, Pane
Alte Milch – Mozzarella di Bufala

Hunger auf die Stadt

Hunger auf die Stadt

Wir hatten Euch ja bereits vor 14 Tagen davon erzählt : Wir haben Hunger auf die Stadt. Die Markthalle Neun will – mit eigenem Kopf und Ideen, aber auch an der Seite von rund 100 mittelständischen Berliner Lebensmittelunternehmen – den Berliner Großmarkt als Genossenschaft übernehmen. Unsere Idee, ja unsere Überzeugung: Soll die Stadtgesellschaft morgen gesund und fair satt werden, müssen dafür heute die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Berlin braucht einen innerstädtischen Lebensmittelort, als Scheunentor für eine kleinteilig-bäuerliche Landwirtschaft, als Produktionsraum für junge, kreative Lebensmittelunternehmen, als Innovationsort für eine hungrige Debattenkultur. Wie wurde unser Konzept von der Berliner Presse aufgenommen? Der Tagesspiegel spricht vom „Putsch
am Berliner Großmarkt in der Beusselstraße“ und gibt der Idee Raum, „Manufakturen und weiterverarbeitende Betriebe“ auf dem Großmarktgelände anzusiedeln. "Von Putsch will Dieter Krauß nichts hören" steht in der Berliner Zeitung und auch in der Berliner Morgenpost ist von einer „freundlichen Übernahme" die Rede: „Der Großmarkt soll weiterhin von kleinen und mittelständischen Betrieben getragen werden.“ Das Stadtmagazin tip fragt: „Wie wird die Stadt satt?“ und verortet das Engagement der Markthalle Neun im Kontext einer sich wandelnden Ernährungspolitik. „Bio-Lebensmittel, faire Produktionsbedingungen und regionaler Anbau gelten in Deutschland immer noch zu oft als Luxus. Doch gesunde Ernährung ist zentral, um Berlin fit für die Zukunft zu machen.“ In diesem Sinne „krempelt" auch in der taz, „die Markthalle Neun den Großmarkt um“. „Zusammen mit dem innovativen Lebensmittelhandwerk soll der Standort stärker auf die regionale Produkte aus dem Brandenburger Umland ausgerichtet werden."
Es tut sich also was. Nicht nur auf dem Großmarkt, sondern überall in einer hungrigen Stadt.

Ein ausführliches Interview, das Reiner Veit von inforadio mit Florian Niedermeier, einem der drei Betreiber der Markthalle Neun zur Vision eines neu-gedachten Großmarkts geführt hat, könnt Ihr hier nachhören.

Barbaras Küche

Jedes Produkt wird von Barbara und ihrem Team wie zu Hause zubereitet: von Hand und mit viel Liebe. Ziemlich zeitaufwändig? Ziemlich lecker! Barbaras Produkten schmeckt man jeden einzelnen Arbeitsschritt an. Sie leget großen Wert auf frische Produkte, die vorzugsweise aus der Region kommen. Das Angebot richtet sich deshalb nach den Jahreszeiten und dem saisonalen Obst- und Gemüseangebot. Das Rindfleisch kommt von schottischen Hochlandrindern vom Biohof Schorfheide aus der Uckermark. Das Sortiment erfindet sich ständig neu: Barbara ist stets auf Entdeckungsreise nach Neuem und auch ihre treusten Stammkunden sind immer wieder überrascht von ihren vielfältigen Kreationen.

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Barbara’s Küche, Kärntener Straße 26, 10827 Berlin
Tel: 030 / 61 74 83 18, Fax: 030 / 61 74 83 19
www.barbaraskueche.de

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Berlin Beef Balls

Der Anspruch von Berlin Beef Balls ist es, Euch die besten Buletten Berlins zu braten. Aus besten Zutaten und nur aus bestem Rindfleisch aus artgerechter Haltung von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Mindestens so gut wie bei Muttern. In verschiedenen Geschmacksrichtungen: zum Beispiel ganz klassisch berlinerisch, mediterran, indisch, mexikanisch oder thailändisch und auch vegetarisch.

Aus Liebe zum Hack.

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info@berlinbeefballs.de
www.berlinbeefballs.de
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Big Stuff

Big Stuff, das sind Anna Lai und Tobias Bürger. Und das ist ein beeindruckender Räucherofen, den die beiden aus den USA mit nach Berlin gebracht hatten. Weil sie in New York nirgendwo lieber aßen als bei einem richtigen BBQ. Damals, 2011, wussten sie noch nicht wohin. Dann wurde die Markthalle ihr zuhause. Und das Big Stuff Smoked BBQ zu Pionieren der Markthalle Neun und der Berliner Stree-Food-Szene. Saftig-zartes Rinder- und Durocfleisch, langsam und schonend gegart, großartig aromatisch. Die Rinder kommen von Biobetrieben aus dem Salzburger Land, das Duroc-Schwein aus Thüringen, Anna und Tobias haben es bereits besucht. Ach ja, eine kleine sehr gute Bar gehört auch noch zum Big Stuff Smoked BBQ.

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Big Stuff Smoked BBQ, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Mobil: +49 163 6290413
hallo@bigstuff.de
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bone.berlin

bone. das sind Stefan Endres und Wolf Siems. Der eine Ingenieur und der andere Kommunikationswissenschaftler, verbunden in kreativer Leidenschaft und zügelloser Neugierde im Thema Gustatorik. bone. erschließt den Kern von Gerichten und verschiebt dann die Grenzen, um neue und intensive Erfahrungen zu ermöglichen. Das Wissen kommt von unzähligen Reisen in aller Welt und dem ständigen Suchen nach neuen Aromen.
Von keinem Paradigma begrenzt, lernten sie die verschiedensten Aromen von Kräutern und Gewürzen kennen, schmeckten unzähligen Texturen nach und machten Bekanntschaft mit den unterschiedlichsten Kombinationen von Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch in den verschiedenen Kulturen. Das Ergebnis ist eine Küche, die sich durch ihre Spielfreude auszeichnet, komplex und intensiv ist und dabei leicht und anregend bleibt.
bone. sind Food Truck erprobt - in der Markthalle Neun kochen sie ab jetzt in der Kantine Neun. Es gibt ein ständig wechselndes Mittagsangebot und alle Brunch Lieblingsvarianten am Samstag. Alle Speisen werden zum überwiegenden Teil mit Produkten aus der nachhaltigen und glücklichen Landwirtschaft hergestellt und sind zumeist ein neuer Blick auf Altbekanntes in Hinsicht auf Textur, Aroma und Gustatorik. Es werden keinerlei Fertigprodukte oder gen-manipulierte Nahrungsmittel und nur biologisch zertifizierte tierische Produkte verwendet.

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www.boneberlin.com
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endorphina BACKKUNST

Bei der Bäckerei endorphina BACKKUNST in Berlin Neukölln wird auf traditionelles Bäckerhandwerk gesetzt. Die Manufaktur greift auf 25 Jahre Erfahrungswerte zurück, wertvolles Wissen von dem man sich täglich überzeugen kann. Ihr Ziel ist es, für ihre Kunden frische Backwaren und Konditoreiprodukte in höchster Qualität zu bieten - auch Sonderwünsche werden gern gebacken. Weil Handwerk Genuss bedeutet, wird bei Endorphina besonderer Wert auf die lange Führung des hauseigenen Natursauerteigs und den Verzicht auf industrielle Fertigung mit Maschinen gelegt. Ob Dinkelcroissant, Schrotbrot oder Beerenscone, alle Produkte werden sorgfältig von Hand gefertigt. Diesen Wissensschatz geben die Bäcker traditionsbewusst an ihre Auszubildenden und Praktikanten weiter. Regelmäßig findet die „offene Backstube” statt, welche den Arbeitsalltag der Bäckerei zeigt. Transparenz wird hier Groß geschrieben.

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endorphina BACKKUNST GmbH, Geschäftsführerin: K. Rottmann
HOFBÄCKEREI Elsenstr.52, 12059 Berlin
Telefon: 030/290 473 03
www.endorphina.de
post@endorphina.de

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Kaffee 9

Heute geöffnet 10:00 - 18:00

Vom kleinen Stehcafé zum Kaffeehaus mit angeschlossener Rösterei.
In den letzten drei Jahren hat sich das Team vom Kaffee 9 den Ruf erarbeitet, Vermittler einer besseren Kaffeekultur zu sein.
Philipp Reichel hat sich nach drei Jahren hinterm Tresen nun an die Rösttrommel gearbeitet. Seit dem Herbst 2016 dreht sie sich, und beliefert nicht nur das Café 9 und die Markthalle Neun sondern auch über den Kiez hinaus Interessierte, Freunde, Gastronomen.
Die Idee ist wie am Anfang immer noch die gleiche, unaufdringlich aber mit Vehemenz das Verständnis für besseren Kaffee zu vermitteln. Nicht nur in Form des Verkaufs von Bohnen, des Ausschanks, auch durch Veranstaltungsreihen und Workshops. Denn das Wissen rund um die Bohne ist unerschöpflich und will nicht nur erzählt sondern auch gehört werden.

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Kaffee 9
Eisenbahnstr. 43
10997 Berlin

www.kaffee9.de
hallo@kfe9.de

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Kumpel und Keule

Die gläserne Metzgerei Kumpel & Keule will den ehrlichen Fleischgenuss wieder zurückbringen. Dem jungen Team um Metzgermeister Jörg Förstera und „wurstsack“ Hendrik Haase geht es dabei um nichts weniger als dem Fleisch und dem Handwerk seine Würde zurückzugeben. Kumpel & Keule steht für eine neue, junge Generation von Metzgern, die mit Leidenschaft und Überzeugung auf der Suche nach allumfassender Qualität vom Acker bis auf den Teller sind.
Im Mittelpunkt der Arbeit von Kumpel & Keule stehen dabei Transparenz was die Herstellung und die Herkunft des Fleisches angeht und vor allem wieder der Geschmack des echten Handwerks. Dabei geht es den Gründern um eine genussvolle Balance von alt bewährte Traditionen und neuen internationalen Geschmäckern.

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Kumpel & Keule GmbH, Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin
mail@kumpelundkeule.berlin
www.kumpelundkeule.berlin
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Mani in Pasta

Das Projekt “Mani in Pasta” - handgemachte Pasta - enstand durch das Zusammentreffen zwischen zwei Küchenchefs und einem Toningenieur. Nach vielen Abenteuern innerhalb Europas haben sich die Brüder Angelo und Gioacchino Celona und ihr guter Freund Lorenzo Corisi in Berlin wiedergefunden. Angelo ist der Pasta Meister; als der Mann der die beste sizilianische Küche nach Berlin bringt, hat er sich bereits einen Namen gemacht. Sein jüngerer Bruder Gioacchino, der eine besondere Vorliebe für saisonale Gerichte hat, kochte bereits in den Restaurants WAU und Herr Rossi. Lorenzo Corisi ist verantwortlich für alles was hinter den Kulissen passiert.
Aus Wasser und Mehl nicht nur die geliebten Maccherone entstehen zu lassen, sondern eine eigene Marke zu schaffen, war der Traum der drei. Gesund und für alle - "Mani in Pasta" möchte ein einheimisches Produkt präsentieren, mit Liebe und Sorgfalt hergestellt, um so die typischen Geschmäcker der mediterranen Küche zu Tisch zu bringen.

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Mani in Pasta GmbH, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Tel: 0176 31544906
info@maniinpasta.de
www.maniinpasta.de
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Meze Feinkost

Hacer Aldemir lebt seit 1972 in Berlin. In Kreuzberg um genau zu sein. Ihre Eltern kamen als Arbeitsmigranten aus Malatya in der Türkei. Eine Biografie, wie sie typisch ist für den Kiez, in dem die Markthalle Neun steht und mit dem sie sich auch verbunden fühlt. Aber Aldemir ist nicht nur deshalb mit ihrem anatolisch-mediterranen Feinkoststand seit Beginn der Markthalle Neun dabei. Sie ist es, weil das Kochen und der Umgang mit Lebensmitteln ihre Leidenschaft ist. Das macht sie seit mehr als 25 Jahren nach traditionellen Familien und Hausfrauenrezepten. Bei der Auswahl ihrer Zutaten legt Sie stets Wert auf frische und möglichst regionale Waren. Türkische Tapas mit dem Wissen um eine Jahrtausende alte, an Facetten und Aromen reiche Esskultur. Ein Stück Kreuzberg, na klar.

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MEZE Feinkost & Catering, H. Aldemir, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Tel: 0176 413 38 208
h.aldemir@hotmail.com

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Paname Kitchen

Wir wissen nicht ob diese Geschichte bereits eine filmreife ist. Falls aber ja, könnte Martin von Paname Kitchen, die auch gleich selbst verfilmen. Regie-Assistent war er in Paris und in seinem vorigen Leben. Dann ist Martin an die Côte d'Azur gefahren und hat sich von dort einen alten Wellblechbus mitgebracht. Und Crêpe und Galette verkauft. In Paris/St. Martin zum, wie er es selbst sagt, üben. Und nun in Berlin. Und noch mindestens den ganzen Mai von Dienstag bis Samstag bei uns in der Markthalle Neun.
Galettes sind einen noch weiteren Weg gegangen. In der Bretagne sind die dünnen Buchweizenfladen Street Food und Gemeinschaftsgefühl. Bis zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts waren sie eine regionale, herrlich einfache Spezialität. Dann wurden sie mit Beginn einer modernen Freizeitkultur gemeinsam mit der süßen Variante, dem Crêpe, zu einem gesamtfranzösischen Leibgericht. Essen am Wegesrand, etwa am Boulevard oder der Promenade.
Und: Galettes sind aus Buchweizenmehl , also glutenfrei. Martin bezieht sein Mehl direkt aus der Bretagne. Wir empfehlen die Variante mit selbstgemachtem Salzkaramell. Es gibt sie bare auch mit herzhafter Füllung (etwa mit Pastrami von Kumpel & Keule ) oder mit Apfelmus oder Zucker & Zimt. Wenngleich die letzten beiden, so Martin, in Frankreich nie auf einen Galette kommen würden. Es gibt sie also doch noch, die kulinarisch-kulturellen Unterschiede.
Bliebe nur noch zu klären, was dieser Name soll: Paname Kitchen . Pariser Arbeiter hatten diesen Spitznamen mitgebracht, als sie 1914 vom Bau des Panamakanals zurückgekommen waren – und mit ihnen der Panamahut.

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Martin Guena, fb

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Rosa Canina

Rosa Canina ist Eisgenuss pur: ohne Aromastoffe, aus reinsten Früchten, Gewürzen und Schokoladen. An ihrem Stand in der Markthalle bieten Sie eine Auswahl aus ihren rund 30 Eigenkreationen. Die traditionelle Handwerkskunst der Speiseeisherstellung, wie sie die italienischen Gelatieris seit der Nachkriegszeit praktizierten, ist im Aussterben begriffen. Die Hersteller vorgefertigter Mixturen haben bei der Speiseeisherstellung längst den Siegeszug angetreten. Durch Lehrgänge bei alten Gelatieries in den Dolomiten hat das Team von Rosa Canina sich deren Wissen angeeignet und dem Ziel verschrieben, diese traditionelle Handwerkskunst weiterzuführen und zu verfeinern. Kompromisslos und fundamental, wenn es um Qualität und Geschmack geht. Das Ergebnis spricht für sich.

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Die Bio-Eis-Manufaktur im Prenzlauer Berg, Pasteurstr. 32, 10407 Berlin Mobil: 0163 808 2002
mail@rosacanina.eu
www.rosacanina.eu/

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Schaufenster Uckermark

Den Beinamen »Toskana des Nordens« trägt die Uckermark nicht nur wegen ihrer vielen Hügel! Die Kultur- und Seenlandschaft Uckermark ist auch eine reizvolle kulinarische Region in Brandenburg. Das »Schaufenster Uckermark« in der Markthalle Neun zeigt, was der Landstrich kulinarisch zu bieten hat: Käse und verschiedene Milchprodukte, Schinken und Wurst, Bier und Apfelweine, Säfte, Marmeladen, Tees und weitere Köstlichkeiten. Eine große Fülle uckermärkischer Manufaktur-Erzeugnissen, fast 100 verschiedene an der Zahl. Dazu gibts tagesfrisches Obst und Gemüse ausschließlich regional oder aus Deutschland. Inhaberin Simone Nuß hat alle Produkte selbst ausgewählt, hat die Erzeuger vor Ort besucht und sich ein Bild davon gemacht, wie die Produkte hergestellt werden. Als “Botschafterin der Uckermark” erzählt sie nicht nur gerne die Geschichten hinter den Produkten, sondern steht an ihrem Stand auch für Ausflugsempfehlungen und Geheimtipps zur Verfügung.

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Schaufenster Uckermark, Simone Nuß, Eisenbahnstraße 42-43, 10997 Berlin
Mobil: 0178 876 86 76

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Tapas La Cazuela

Die Tapas von Rosa sind natürlich hausgemacht und entstehen in Handarbeit. Dabei orientieren sie sich an spanischen Originalrezepten aus Familientradition, die sie schmackhaft verfeinern. Auf der Speisekarte stehen Klassiker der spanischen Küche, die in keiner Tapasbar zwischen San Sebastian und Sevilla fehlen dürfen. Je nach Saison haben sie außerdem Suppen und Eintöpfe, Sandwiches sowie verschiedene Wurst- und Käsevariationen im Angebot. Und natürlich öffnen sie auf Wunsch einen tiefroten Rioja für Euch, ein kaltes San Miguel oder eine erfrischende Kas Limón.

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TaLaCa GmbH, Eisenbahnstraße 42, Markthalle Neun, 10997 Berlin,
www.tapaslacazuela.de, info@tapaslacazuela.de

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