Speisekammer

Das Universum in einer Nussschale

Das Universum in einer Nussschale

Jetzt gehen wir Euch auf die Nuss. Auf die Walnuss um genau zu sein. Und ganz genau ist es Vivian Böllersen , die Euch die Walnuss jeden Samstag auf unserem Wochenmarkt näher bringt. Als Nussfrucht und als kulinarische Geschichte, die eben auch eine Kulturgeschichte ist. Der Krieg, ja leider, spielt darin eine tragende Rolle. Im Krieg, zuletzt im Zweiten Weltkrieg, der auch in Deutschland zu einer Blüte der botanischen Walnussforschung führte, war diese Nuss populär. Die Frucht als energiespendendes Soldatenfutter, das Holz für die Gewehrschäfte. Weswegen nach dem Krieg kaum noch Walnussbäume übrig waren. Und auch keine Walnussforschung mehr. Die Land- und Gartenwirtschaft Böllersen gehört zu den Pionieren, die auch in Deutschland, und zwar im brandenburgischen Velten, wieder nach Sorten spezifizierte
Walnussbäume anpflanzen. Darunter auch junge Bäume, die sie aus Frankreich, Tschechien oder Ungarn importieren.
„Andere Länder sind viel weiter in der bei der Vermehrung von guten Sorten“, erklärt Vivian Böllersen und macht den Geschmackstest, „es gibt zum Beispiel Nüsse, die einen höheren Ölgehalt haben und deshalb prädestiniert sind für die Walnussölherstellung. Dafür sind sie aber unter Umständen zu klein oder zu schwer zu entkernen, um sie als Tafelnuss zu verzehren. Darin haben wiederum andere Sorten Ihre Stärken. Die eine kann eher kräftig nussig sein, die nächste süßlich oder vielleicht milder im Geschmack.“ Klar ist das noch ein langer Weg bis wir mal Nüsse kaufen, wie wir es heute mit Äpfeln und Kartoffeln tun, nach Sorten, nach Regionalität, nach dem Verwendungszweck. Wir freuen uns um so mehr, jeden Samstag einen Betrieb zu Gast zu haben, der sich, in Theorie und Praxis, wieder um eine einmal so zentrale deutsche Kulturpflanze sorgt. Und während die Walnussbäume in Velten wachsen, können in der Markthalle schon einmal unterschiedliche Walnusssorten gekostet werden. Immer
samstags auf dem Wochenmarkt – und das ganz und gar in friedlicher Mission.

Obst & Gemüse Markt

Obst & Gemüse Markt

Von Blatt bis Wurzel – Von Saft bis Sauerkraut!
Will man das Lokale und Saisonale einer Küche schmecken, fängt das am Obst- & Gemüsestand an. Nun der Grünkohl, dann der Spargel. Möhren, denen man anschmeckt, ob sie in Sand- oder Lehmboden gewachsen sind. Alte Sorten, junge Sprossen, getrocknet, gebrannt und eingekocht, fermentiert und eingelegt, entsaftet oder in der Flasche gereift– dieser Markttag wird vegetarisch. Nicht als Dogma, sondern als ein, nun ja, Feldversuch im Wortsinne. Lasst uns gemeinsam unser Essen bei den Wurzeln packen!

MARKT

Mit Obst & Gemüse frisch vom Feld, verarbeitet zu Saft, Wein, Chips, Soßen, Marmeladen, Bränden, Fermenten, Kuchen und Street Food bei dem Obst & Gemüse die Hauptrolle spielt. (Ausstellerliste unten)

PROGRAMM

MITMACHWERKSTÄTTEN

Vom Einkochen bis Fermentieren: Füllt mit der Ernte von heute Eure Vorratskammer von morgen!

11 Uhr Fermentiertes Gemüse: Gut gewürzt mit Ingwer, Chili& Co. mit Barbara Aasheuer, Salz & Saures Anmeldung
12 Uhr Kohl und Kraut: Einführung in die Fermentation mit Olaf Schnelle, Schnelles Grünzeug Anmeldung
13 Uhr sagen wir Euch bald
14 Uhr Obst auf's Brot! Restlos Glücklich zeigt in ihrem Familienworkshop wie man Obst & Gemüse in spannende Kombinationen verwandeln kann! Anmeldung
15 Uhr Herbstschätze im Glas! Kompott & Chutney. Mit Martina Höller, Grains & Berries Anmeldung
16 Uhr Kimchi wild & bunt aus saisonalem Gemüse! Mit Jahnavi Seydlitz von Wildwuchs Anmeldung

Plätze sind begrenzt. Unkostenbeitrag 15€ (inklusive Eintritt für den Markt)

Außerdem legt Hand an und:

  • presst Saft mit der Mosterei Ketzür,
  • presst Öl bei Speisegut
  • oder macht euer eigenes Nussmus mit heyqnut.
KOCHBÜHNE

Obst & Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel
Kulinarische Präsentation des Buches «Leaf to Root» (von Esther Kern, Sylvan Müller, Pascal Haag) mit Kostproben

Moderiert von der Kochbuchautorin Esther Kern
12 Uhr Ein Einstieg in «Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel» mit Esther Kern
13 Uhr Haferwurzel mit Ottmar Pohl Hoffbauer vom Scent Restaurant und Bauer Christian von Speisegut
14 Uhr Johannisbeerholz und Rosenblatt mit Destillateurin Christine Brugger von der Organic Destillery
15 Uhr Blumenkohl & Rote Bete mit Raw Food Chef Boris Lauser von Plant Based Institute
16 Uhr Petersilienwurzel mit Christoph Hauser vom Restaurant Herz&Niere

GESCHMACKSLABOR

Erdig, fruchtig, knackig. Wie schmecken Wurzel, Blatt und Früchte? Und was machen Boden, alte oder neue Züchtungen, Zubereitung und Lagerung mit dem Geschmack? Mit Experimenten für Groß und Klein gehen die „Geschmackstage“ den Aromen auf den Grund.

«BEST OF IGA-CAMPUS»

Geschmacksbildungsangebote der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit AOK Nordost

Workshop-Tische
11 + 13 + 15 Uhr
Geschmacksexperimente für Kinder ab 4 Jahren
°Roh oder gekocht? – Obst & Gemüse im Geschmackslabor
°Grüne Smoothies: gekauft oder selbstgemacht?
°Dose, Glas oder frisch – schmecke den Unterschied!

Kinderkoch-Workshop
Auf die Hand, saisonales BioStreetFood selbst gemacht
für Kinder ab 10 Jahren mit Peter von der FÖL e.V.
12 Uhr Herbstliche Sommerrollen
14 Uhr Rote Bete Burger
16 Uhr Kürbiswedges
Anmeldung hier.

SENSORIKLABOR

11–18 Uhr Obst & Gemüse Hören-Sehen-Riechen-Fühlen-Schmecken
Sinnes-und Geschmackstraining für die ganze Familie mit Slow Food Youth Berlin/Deutsche Akademie für Kulinaristik e.V.

DRUCKWERKSTATT

11-18 Uhr
° Kartoffeldruck mit den Culinary Misfits Gestaltet eure eigene Obsttüte oder eure eigene Schürze
° Siebdruck auf Taschen zum selber machen und Gemüsedruckperfomance mit dem Künstler Lukas Julius Keijser

ESSKULTUR ZUM ANFASSEN

° Eine Obsttütenausstellung aus der privaten Sammlung Hoffmann mit historischen Obsttüten aus den letzten 35 Jahren mit Exponaten aus ganz Europa aus einer privaten Sammlung. Bringt Eure besonders schönen Exemplare mit und ergäntz die Sammlung!

° Im kleinen indoor Prinzessinnengarten könnt ihr Gemüsekulturen raten und erleben wie euer Essen wächst.

Ein Markt zum Entdecken, Einkaufen, Mitmachen, Probieren und Riechen.

Eintritt 3€ (frei für: Kinder und Jugendliche, Anwohner PLZ 10997, berlinpass-Inhaber*innen)

Ausstellerliste:

Frisches

bauerngarten
Die Pilzkönigin -
Gemüsehof Baronick
Gutes aus Gretes Garten
Lichtenborner Kräuter
Raw in Berlin Fresh Food-Coop
Oleastro
SpeiseGut
Von Beet & Baum

Flüssiges

Cold Hand Winery
Gutshof Kraatz
Crazy Bastard Sauce
Grün & Gut Bio Smoothies
Monsieur Collard
Mosterei Ketzür
Olea Natura – Die Ölmanufaktur
Weinhandlung Suff

Eingemachtes & Fermentiertes

kimchi Superkohl
Fräulein Frucht
Fruleé
Masseria Dauna
Schnelles Grünzeug feat. Kumpel & Keule und J.Kinski
SweMa Lebensmittel

Getrocknetes

100pct.
Dörrwerk
SKUUPU
Land- und Gartenwirtschaft Böllersen
Hey Qnut
Soul Spice

Gebackenes

Barbaras Küche
endorphina Backkunst
Frau Zeller
Kame Japanese Bakery
Pinks Pies
Sironi

Zubereitetes

Berlin Beef Balls
Boris Lauser
Grains & Berries
Holy Everest
Luna&Fennel
Mani in Pasta
Stella
Tapas La Cazuela
Tofu Tussis
Wildwuchs

Zubehör

Akindo
Küchenliebe
Olivenholz

Aktion

AT Verlag
Bio Berlin-Brandenburg
Culinary Misfits
Geschmackstage Deutschland e.V.
Lukas Julius Keijser
Restlos Glücklich
Slow Food Youth Berlin
Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin
Deutsche Akademie für Kulinaristik e.V.

Eine Gemüsewurzelbewegung

Eine Gemüsewurzelbewegung

Anlässlich unseres Obst & Gemüse Marktes , Sonntag, 8. Oktober, 11-18 Uhr: Wie (und warum) sollte man Gemüse von Blatt bis zur Wurzel verarbeiten.

Irgendwann hatte die Schweizer Food-Journalistin Esther Kern eine Möhre aus der Erde gezogen. Und sich intuitiv gefragt: „Warum schmeiße ich, ja warum schmeißen eigentlich alle das Karottengrün immer weg?“ Aus diesem Gedanken ist ein Buch entstanden. Und, ja, auch so etwas wie eine Bewegung. Gemeinsam mit dem Gemüsekoch Pascal Haag und dem großartigen Fotografen Sylvan Müller ist Leaf to Root entstanden (AT Verlag), ein nicht zuletzt unglaublich schönes Kochbuch über die Ethik, alles vom Gemüse zu verarbeiten. Bei unserem Obst & Gemüse Markt wird Esther Kern nicht nur ihre Gemüsewurzelbewegung vorstellen, sondern auch unsere große Bühne moderieren. Ein Gespräch über alles ... vom Gemüse.

Ester Kern, Ihr Titel klingt schon mal griffig: Leaf to Root, vom Blatt bis zu Wurzel.
Ich hatte damals gerade den britischen Koch Fergus Henderson interviewt, der ja die Formulierung „Nose to Tail“ geprägt hat. Diese Ethik, alle Stücke vom Tier zu verarbeiten, warum sollte man das nicht auch auf das Gemüse übertragen? Auch, um die Arbeit angemessen zu würdigen, die in jeder Karotte und in jedem Blumenkohl steckt.

Mehr zu verarbeiten macht also auch mehr Arbeit?
Dieser Wahrheit muss man ins Auge schauen. „Leaf to Root“ bedeutet ja, sich ganz konkret und intensiv mit seinen Produzenten zu beschäftigen. Das wird aufwändiger, das habe ich in eigener Erfahrung gelernt. Da kommen dann irgendwelche Kisten, da ist unförmiges, ungewaschenes, aber unfassbar aromatisches Gemüse drin.

Warum machen sich Köche zunehmend diese Mühe?
Weil das Regionale, in Berlin sagt man das Brutal-Lokale, ja zunehmend ein Leitthema nicht nur der ganz guten Küchen ist. Der Ausgangspunkt heute ist: So weit, so gut, aber was steckt denn noch so alles in diesem einheimischen Zeugs?

Ihre Tipps für Leaf-to-Root-Beginner?
Radieschen zum Beispiel. Alle schmeißen das Grün weg und schnippeln die Radieschen in den Salat. Warum nicht aus dem Grün einen Radieschensalat machen? Oder das Kohlrabiblatt, das kann wunderbar im Brot gebacken oder als Chips frittiert werden.

Fotografie © Sylvan Müller, AT Verlag

100pct.

Wer sich im Urlaub schon einmal den Koffer oder das Auto mit Lebensmitteln vollgepackt hat, wird sich am Stand von 100pct. genau dort wieder finden. Denn hier gibt es ausgesuchte Olivenöle, Oliven, Pistazien, Kräuter, Honig und Kaffee direkt von den Erzeugern und in einer Qualität, die sogar im Ursprungsland selbst eine Rarität ist. Bei 100pct. kann man alles über die Produkte erfahren, wo sie herkommen, wie sie entstehen, wer sie herstellt und warum das alles wichtig ist. Und ganz nebenbei merkt man, dass es 100pct. nicht nur um den Verkauf der Produkte geht, sondern darum für alle Beteiligten etwas zu bewegen.

KONTAKT
100pct., Reza Zand, Urbanstraße 100, 10967 Berlin
Tel: 030 65004425
www.100-pct.com
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Bauernhof Weggun

Marjolein und Frank van der Hulst, arbeiten und leben zusammen mit ihren sechs Kindern auf dem Demeter-Bauernhof Weggun in der Uckermark. Der Schwerpunkt liegt auf der fast vier Hektar großen Beerenobstfläche. Die restlichen Flächen werden für Kleegras, Getreide und Luzerne für ihre Schafe - das Rauhwollige Pommersche Landschaf - und die Hühner, genutzt. Außerdem gibt es Streuobstwiesen mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Kirschen. Die van der Hulsts betreiben biologisch-dynamische Landwirtschaft. Das heißt, sie arbeiten innerhalb eines Kreislaufes aus Boden, Pflanze, Tier und Mensch, immer im Einklang mit Natur und Gesellschaft. Ihre Fruchtaufstriche, Säfte und Sirupe sind hausgemacht und nur aus den eigenen Früchten, die vollreif geerntet werden.

KONTAKT

Bauernhof Wegen GbR, Fürstenauer Straße 29, 17291 Nordwestuckermark OT Weggun
Tel/Fax: 039855-36797, Mobil: 01520-7236005
www.weggun.de

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Grinbox

Ben, Aliki und Angie kommen alle drei aus Griechenland und sie alle lieben traditionelle lokale griechische Produkte, die sie in Berlin sehr vermisst haben. Nach einer langen Suche in allen vier Ecken ihrer Heimat, haben sie leckere, gesunde, prämierte Produkte mit besonderem Geschmack entdeckt und wirklich tolle, junge, innovative Hersteller kennengelernt. Deshalb heißt ihre Firma grinbox (greek innovative box), eine Box voll von köstlichen Überraschungen - von einer fantastischen Auswahl an Oliven und Olivenölen über authentischen Schafsjoghurt, Wildhonig und viele weitere Spezialitäten.

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Grinbox, Benis Levis, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
www.grinbox.de
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Land- und Gartenwirtschaft Böllersen

Walnüsse, Haselnüsse, vor allem aber: aus Brandenburg. In der Nähe von Velten nördlich von Berlin haben Viviana Böllersen und Marcel Schatte einen ganzen Walnusshain mit mehr als 130 Bäumen gepflanzt. Ihr Anliegen: (wieder) deutlich zu machen, dass die Walnuss eine heimische Pflanze ist. Und dass Sorten mindestens so unterschiedlich aussehen wie bei den Äpfeln oder den Kartoffeln. Haselnussklein sind manche von ihnen, andere sind violett und wieder andere mehlig in der Konsistenz aber kernig im Aroma. Mit anderen Junglandwirten und Netzwerkern hat Vivian die Ökonauten gegründet, eine Genossenschaft für den Schutz von Boden in Brandenburg und die Förderung junger Existenzgründungen in der Landwirtschaft. Das Walnussprojekt ist das erste umgesetzte Projekt des Zusammenschlusses.
Ihr findet Vivian und Marcel immer samstags auf dem Wochenmarkt. Und wenn Ihr Euch fragt, was die beiden da für mechanische Spielzeuge mitgebracht haben, eine Art Rührbesen am Besenstil : Schaut doch mal, ob sich auf Euren Wochenendspaziergängen irgendwo (wilde) Walnussbäume finden, mit diesen Dingern kann man die Nüsse wunderbar vom Boden „aufrollen“.

KONTAKT

Land- und Gartenwirtschaft Böllersen, Groß-Ziethener Chaussee 143, 12355 Berlin
Tel: 030 6636843
www.landwirtschaft-boellersen.de

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Mani in Pasta

Heute geöffnet 10:00 - 22:00

Das Projekt “Mani in Pasta” - handgemachte Pasta - enstand durch das Zusammentreffen zwischen zwei Küchenchefs und einem Toningenieur. Nach vielen Abenteuern innerhalb Europas haben sich die Brüder Angelo und Gioacchino Celona und ihr guter Freund Lorenzo Corisi in Berlin wiedergefunden. Angelo ist der Pasta Meister; als der Mann der die beste sizilianische Küche nach Berlin bringt, hat er sich bereits einen Namen gemacht. Sein jüngerer Bruder Gioacchino, der eine besondere Vorliebe für saisonale Gerichte hat, kochte bereits in den Restaurants WAU und Herr Rossi. Lorenzo Corisi ist verantwortlich für alles was hinter den Kulissen passiert.
Aus Wasser und Mehl nicht nur die geliebten Maccherone entstehen zu lassen, sondern eine eigene Marke zu schaffen, war der Traum der drei. Gesund und für alle - "Mani in Pasta" möchte ein einheimisches Produkt präsentieren, mit Liebe und Sorgfalt hergestellt, um so die typischen Geschmäcker der mediterranen Küche zu Tisch zu bringen.

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Mani in Pasta GmbH, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Tel: 0176 31544906
info@maniinpasta.de
www.maniinpasta.de
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Meze Feinkost

Heute geöffnet 17:00 - 22:00

Hacer Aldemir lebt seit 1972 in Berlin. In Kreuzberg um genau zu sein. Ihre Eltern kamen als Arbeitsmigranten aus Malatya in der Türkei. Eine Biografie, wie sie typisch ist für den Kiez, in dem die Markthalle Neun steht und mit dem sie sich auch verbunden fühlt. Aber Aldemir ist nicht nur deshalb mit ihrem anatolisch-mediterranen Feinkoststand seit Beginn der Markthalle Neun dabei. Sie ist es, weil das Kochen und der Umgang mit Lebensmitteln ihre Leidenschaft ist. Das macht sie seit mehr als 25 Jahren nach traditionellen Familien und Hausfrauenrezepten. Bei der Auswahl ihrer Zutaten legt Sie stets Wert auf frische und möglichst regionale Waren. Türkische Tapas mit dem Wissen um eine Jahrtausende alte, an Facetten und Aromen reiche Esskultur. Ein Stück Kreuzberg, na klar.

KONTAKT

MEZE Feinkost & Catering, H. Aldemir, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Tel: 0176 413 38 208
h.aldemir@hotmail.com

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Pasta e piu

Die Pasta von Pasta e Più ist nicht nur lecker, sondern vor allem eins: FRISCH! Sie werden in einer kleinen Manufaktur in Schöneberg produziert. Im Angebot sind sowohl als auch vegetarische und vegane Pasta. Hier gibt es keine eingeschweißte Ware, sondern alles frisch aus der Nudelmaschine in den verschiedensten Geschmacksvariationen. Mit dabei sind: Ravioli, Bandnudeln, Kurze Nudeln, Gnocchi, Pesto Soßen, Oliven und Cannoli.
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Pasta e Più, Alvensleben Str. 7 , 10783 , Berlin
Tel 0170-7799939
info@pasta-e-piu.de
www.pasta-e-piu.de

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Pink's

Heute geöffnet 17:00 - 22:00

Sir Thomas Pink wurde für den Umgang mit qualitativ hochwertigen Zutaten belohnt, sein Ritterstand bezeugt dieses. Seine Grundsätze für ein Sortiment von Nahrungsmitteln für einen zeitgenössischen Geschmack lebt durch seine Familie weiter. Während er sich bereits als Verfechter von Produkten, die nie enttäuschen sollten, behauptete, konzentriert sich die heutige PINK'S-Generation auf die Zutaten, die in handwerklicher Produktion miteinander zu köstlichen Würz-Soßen verschmelzen, die innovativ und aufregend sind. Diese Soßen passen hervorragend zu kurz gebratenem Fleisch, Fisch, kaltem Braten und Käse, außerdem natürlich zu klassischen Gemüse- und Reisgerichten. Nun haben diese Produkte ihren Weg von der Isle of Wight, einer Insel, die nicht nur vom Golfstrom verwöhnt, sondern auch mit einem fruchtbaren, seidenweichen Boden gesegnet ist, auf den Kontinent gefunden.
Und dazu gibt es noch mehr von der Insel, einer anderen allerdings: direktimportierte, ausgesuchte neuseeländische Weine, köstlich und einmalig in Berlin.

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Deutschland
Pink's, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Tel: 030 89 39 85 62
pinksfoods@t-online.de
www.pinksfoods.co.uk

Großbritannien
Tel: 00 44 23 92 160 607
pinksfoods@btinternet.com

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Salumeria del Sud

Wer einmal im Süden war, also in Italien, der wird die Salumeria lieben. In jedem noch so kleinen Dorf gibt es so eine. Und in jeder noch so kleinen Salumeria gibt es so vieles. Den Käse, die Salami, den luftgetrockneten Schinken, die Pasta, das Lebensgefühl. Eugenio Finzi ist der Mann in der Salumeria in der Markthalle. Der Salumeria del Sud, weil Finzi sein kulinarisches Herz in Süditalien, in Apulien vor allem, verloren hat. Bei seiner Auswahl setzt er auf handwerkliche traditionelle Produkte und auf die Leidenschaft, die der mit dem meist kleinen Produzenten teilt. Viele von ihnen kennt er auch persönlich und wer zu Eugenio Finzi kommt, auf eine Brotzeit oder einen Einkauf, sollte die Zeit mitbringen, diese Geschichten zu hören.

KONTAKT

Salumeria del Sud, Eugenio Finzi, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
www.salumeria-del-sud.com

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Schaufenster Uckermark

Heute geöffnet 10:00 - 22:00

Den Beinamen »Toskana des Nordens« trägt die Uckermark nicht nur wegen ihrer vielen Hügel! Die Kultur- und Seenlandschaft Uckermark ist auch eine reizvolle kulinarische Region in Brandenburg. Das »Schaufenster Uckermark« in der Markthalle Neun zeigt, was der Landstrich kulinarisch zu bieten hat: Käse und verschiedene Milchprodukte, Schinken und Wurst, Bier und Apfelweine, Säfte, Marmeladen, Tees und weitere Köstlichkeiten. Eine große Fülle uckermärkischer Manufaktur-Erzeugnissen, fast 100 verschiedene an der Zahl. Dazu gibts tagesfrisches Obst und Gemüse ausschließlich regional oder aus Deutschland. Inhaberin Simone Nuß hat alle Produkte selbst ausgewählt, hat die Erzeuger vor Ort besucht und sich ein Bild davon gemacht, wie die Produkte hergestellt werden. Als “Botschafterin der Uckermark” erzählt sie nicht nur gerne die Geschichten hinter den Produkten, sondern steht an ihrem Stand auch für Ausflugsempfehlungen und Geheimtipps zur Verfügung.

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Schaufenster Uckermark, Simone Nuß, Eisenbahnstraße 42-43, 10997 Berlin
Mobil: 0178 876 86 76

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Soul Spice

Heute geöffnet 12:00 - 22:00

Wirklich gute Produkt entstehen nur mit viel Geduld und Liebe zum Detail. Das will auch geschätzt sein. Deshalb teilen wir unseren Gewinn mit den Bauern, indem wir einen Teil in Form von Aufbauprojekten zurückführen.

Gewürze sind oft mit Schadstoffen kontaminiert; es ist unklar, woher sie kommen, und die Zwischenhändler bereichern sich auf Kosten der Kleinbauern. Diese Art von „Wertschöpfungskette“ wollen wir durchbrechen, indem wir die wertvollen Gewürze unserer Bauern schützen und deren einmaligen Geschmack bewahren.

Wir wissen, wo und wie unsere Gewürze angebaut werden, und wir gestalten auch die Bedingungen vor Ort mit. Wir arbeiten nach den Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft, denn wir wollen, dass auch die zukünftigen Generationen fruchtbare Böden haben. Bei uns gibt es keine Zwischenhändler. Im direkten Austausch mit den Kleinbauern-Kooperativen stellen wir sicher, dass die Bauern einen fairen Preis bekommen und dass die strikten Bio-Richtlinien eingehalten werden.

Unsere Gewürze werden sorgfältig in Hohenlohe gereinigt, gemahlen, gemischt und handverpackt – mit viel Erfahrung und Liebe.

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Eisenbahner. 42/43, 10997 Berlin
www.soul-spice.com/
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Theobro.Ma

„Theobroma cacao“ ist der botanische Name eines Tropenbaums mit großen Früchten, die direkt am Stamm wachsen. In diesen Früchten befinden sich mandelförmige Samen. Vor ca. 3000 Jahren entwickelten mittelamerikanische Kulturen ein Verfahren, diese Samen in Genussmittel zu verwandeln. Daraus wurde die industrielle Süßware „Schokolade“. Wir gehen zurück zum Ursprung.
KOLLEKTIV
THEOBRO.MA ist das Baby von Holger in’t Veld, Schokoladen-Erfinder seit 2002 – und eine Berliner Initiative zur theoretischen und praktischen Selbsthilfe in Sachen Kakao&Verarbeitung. Erstes und einziges Gesetz ist Respekt vor der Natur. Lange vor Carl von Linné, der den Pflanzen ihren botanischen Namen gab und den Baum „Theobroma“ = Götterspeise nannte, waren Olmeken, Maya und Azteken die Samen heilig. Wir wollen ihren komplexen Charakter in Genussmittel verwandeln. Das beginnt beim Direkt-Bezug der besten Rohbohnen, die wir per Hand auslesen, kurz mit Umluft rösten und in winzigen Stein-Melangeuren verarbeiten. Berliner Handwerk mit offenen Quellen, Transparenz in Sachen Herkunft & Fermentation. Kakaobohnen, die schon unbearbeitet ein Genussmittel darstellen. Schokolade die erklärt, warum sich „selber machen“ lohnt.

KONTAKT

theobro.ma UG, Cantianstr. 19, 10437 Berlin
www.theobro.ma

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Tofu Tussis

Heute geöffnet 12:00 - 22:00

Die TofuTussis betreiben eine kleine Tofurei im Keller der Markthalle Neun. Dort stellen sie frischen Bio-Tofu nach klassischer Tradition in liebevoller Handarbeit her – für den Verbraucher nachvollziehbar, aus hochwertigen Zutaten in Bioqualität (die Sojabohnen stammen ausschließlich aus Deutschland) und nach individuellen Wünschen. Dabei ist es ihnen sehr wichtig, nachhaltig und ökologisch-verantwortungsvoll zu arbeiten und Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Sie möchten außerdem die Menschen für die handwerkliche Herstellung von guten Lebensmitteln sensibilisieren und ihnen den (in Asien üblichen) Genuss von ganz frischem Tofu näher bringen, der sich deutlich von der abgepackten, lange haltbaren Variante unterscheidet. Seit neuestem sind die TofuTussis auch direkt mit einem Stand auf dem Wochenmarkt vertreten, wo man ihre Kreationen direkt probieren kann.

KONTAKT

TofuTussis, Grimm & Schauren GbR, c/o Markthalle Neun, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Tel: 0176-45614091
www.tofutussis-berlin.de
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