Wurst, Fleisch & Fisch

Wurst & Bier

Wurst & Bier

Es geht wieder um die Wurst! Und ums Bier! Und das zum fünften Mal! Wir feiern Jubiläum. Tradition und ihre zeitgemäße Neuinterpretation: Wurst & Bier – zwei ziemlich grundsätzliche Handwerksprodukte, alles andere als altbacken.

Wir starten süffig und fettig in das neue Jahr. Mit einem Rumms, einer Bühne, einer Theke, einem Tresen für junge Lebensmittelhandwerker und ein – beziehungsweise zwei – sehr altes Lebensmittelhandwerk. Mit Brauern und Metzgern, die wieder an die Qualität der Zutaten glauben – wenn auch nicht immer an das Reinheitsgebot – und die Vielfalt, verschiedenste Traditionen und verrückte Kreationen an diesem Wochenende im Februar in die Markthalle Neun bringen.

Mehr als 30 Craft Beer Brauer, Handwerks-Metzger und engagierte Fachhändler kommen zum fünften Mal in der Markthalle Neun zusammen. Es wird ein Schwein zerlegt, gewurstet, Bier getrunken, hingeschmeckt und nachgefragt. Und weil die Wurst zum Bier oder andersrum am besten schmeckt, kommt beides zusammen auf den Tisch und wird gekostet. From Nose to Tail, von Nord bis Süd. Mit Gästen von der polnischen Küste, aus dem tiefsten Bayern, den Niederlanden und aus England – mit einigen Weis- und so manchen Neuheiten im Glas.

Mehr Infos zum genauen Programm folgen Mitte Januar. So viel vorab: Es wird wild, spritzig und fettig. Aber vor allem: köstlich. Den Auftakt macht eine Wurst & Bier Verkostung am Freitagabend, den 2. Februar, wurstig geht’s weiter mit Metzger-Gästen auf unserem Wochenmarkt am Samstag. Am Sonntag dann der große Markt und das ganz große Fest.

Teilnehmer

Metzger

Kumpel & Keule
Ahle-Wurscht
Spezialitäten aus dem alten Europa
Reinhard Seidel
Bar Raval Berlin
Insel Öhe
Lecker Delikatessen
Gut Kerkow
The Sausage Man Never Sleeps
Borsó - Die Ungarische Speisekammer

Brauer

Hildesheimer Braumanufaktur
PaxBräu
Mashsee Brauerei
Ale-Mania Craftbeer
Helios Braustelle
Kühn Kunz Rosen
Buddelship Brauerei
Orca brau
Kehrwieder Kreativbrauerei
Finne Brauerei
Brauerei Zehendner
Motel Beer
Two Fellas Brewery
Riedenburger Brauhaus
Uiltje Brewing Company (NL)
Butcher’s Tears (NL)
Oedipus Brewing (NL)
Browar Raduga (PL)
Browar Nepomucen(PL)
The Kernel Brewery (UK)
Partizan Brewing (UK)

Eintritt: 3€
Für Kinder, Jugendliche, Nachbarn (PLZ 10997) & berlinpass Inhaber frei.

Partner: Heidenpeter's
Slow Food Berlin

Medienpartner: taz

„Die Leute entdecken wieder Geschmack

„Die Leute entdecken wieder Geschmack"

Wir haben es satt. Und gehen deshalb auf die Straße. Am kommenden Samstag, 11 Uhr , beginnt am Hauptbahnhof die größte und sowieso wichtigste Demonstration zur Agrar- und Ernährungswende. Und gegen Glyphosat, genetisch manipuliertes Saatgut und eine industrialisierte Tierhaltung. Aber statt all die guten Gründe aufzuzählen, dagegen zu sein. Lass wir eine zu Wort kommen, die ganz und gar dafür ist. Ve-Annissa Spindler bewirtschaftet als Jungbäuerin den Siebengiebelhof in der Nähe von Parchim. Und zeigt im Kleinen, dass die Agrarwende Großes kann.

Ve-Annisa, ein biologisch bewirtschafteter Dreiseithof bei Parchim, das klingt reichlich idylisch. Ist der Siebengiebelhof Dein Traum-Bauernhof?
Der Hof ist genau das, was ich nach meinem Meister wollte. Aber aller Anfang ist schwer. Die Übergabe war mitten in der Ernte und alles ging ziemlich schnell. Vor allem die Bürokratie hat mich zu Beginn mehr beschäftigt als die eigentliche Arbeit als Bäuerin. Es gibt so viele Ämter, die alle ihre eigenen Formulare ausgefüllt haben wollen. Aber ich bin mehr als froh, den Schritt gemacht zu haben. Hier kann ich einen Hof nach meinem Konzept entwickeln.

Was zeichnet dein Konzept aus?
Ich will nicht auf Masse setzen! Ich habe nicht das Gefühl, dass Wachsen das Richtige für uns ist. Ich möchte gut in dem sein, was ich mache und stetig besser, nicht größer, werden. Ich will, dass der Hof als Kreislauf funktioniert. Dazu gehört auch, dass wir unsere Produkte vor Ort anbieten und der Region etwas zurückgeben.

Die Agarwende findet also in Deinem unmittelbaren Umfeld statt?
Wir sind hier in der Nähe von Parchim, einer total dünn besiedelten Gegend. Daher ist Berlin ein wichtiger Markt für uns. Dennoch wollen wir die Regionalvermarktung hier vor Ort nicht aufgeben, auch wenn es sich finanziell vielleicht nicht ganz so lohnt. Wir stehen auf zwei Wochenmärkten und stellen dort vermehrt fest, dass die Leute uns nicht wegen des Bio-Labels kaufen.

Sondern?
Sie sagen, dass ihnen der Käse einfach super schmeckt und dass sie das, was wir auf dem Hof machen, klasse finden und es unterstützen wollen. Das find ich wiederum total gut: Die Leute entdecken wieder, wie viel Geschmack und Aroma ein Käse haben kann.

Viel Lärm um viel

Viel Lärm um viel

Habt Ihr schon mal Eure Kochtöpfe umgedreht? Da kann man ganz wunderbar draufhauen. Krach damit machen. Viel Lärm um viel. Denn am Samstag, dem 20. Januar, gehen die hungrigen Berliner und Berlinerinnen auf die Straße. Gemeinsam mit den Bauern, jenen die kleine, kleinteilige Betriebe biologisch und sorgfältig bewirtschaften. Gemeinsam mit Umwelt- und Sozialverbänden, gemeinsam mit allen, die wissen, wie wichtig dieser Hunger auf Veränderung ist. Wir haben es satt. In diesem Jahr und nach einer unrühmlichen Glyphosat-Verlängerung mehr denn je. Im Fokus der Demonstration stehen 2018 gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung und ein Ende der landwirtschaftlichen
Dumping-Exporte. Vom Hauptbahnhof geht es ab 11 Uhr mit den Kochtöpfen zur internationalen Agrarministerkonferenz, wo zum Auftakt der agrarindustriell grundierten „Grünen Woche“ LandwirtschaftsministerInnen aus aller Welt zusammenkommen.
Warum das Aktionsbündnis „Wir haben Agrarindustrie satt“ auch im inzwischen achten Jahr noch demonstriert? Über einige der vielen guten, oder besser gesagt traurigen Gründe werden wir in der kommenden Woche mit einer jungen Landwirtin reden. Bis dahin: Schaut euch das ganze Programm für die nächste Woche an und redet mit allen, die Euch so über den Weg laufen über die „Wir haben es satt"-Demonstration.

Bauernhof Weggun

Marjolein und Frank van der Hulst, arbeiten und leben zusammen mit ihren sechs Kindern auf dem Demeter-Bauernhof Weggun in der Uckermark. Der Schwerpunkt liegt auf der fast vier Hektar großen Beerenobstfläche. Die restlichen Flächen werden für Kleegras, Getreide und Luzerne für ihre Schafe - das Rauhwollige Pommersche Landschaf - und die Hühner, genutzt. Außerdem gibt es Streuobstwiesen mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Kirschen. Die van der Hulsts betreiben biologisch-dynamische Landwirtschaft. Das heißt, sie arbeiten innerhalb eines Kreislaufes aus Boden, Pflanze, Tier und Mensch, immer im Einklang mit Natur und Gesellschaft. Ihre Fruchtaufstriche, Säfte und Sirupe sind hausgemacht und nur aus den eigenen Früchten, die vollreif geerntet werden.

KONTAKT

Bauernhof Wegen GbR, Fürstenauer Straße 29, 17291 Nordwestuckermark OT Weggun
Tel/Fax: 039855-36797, Mobil: 01520-7236005
www.weggun.de

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Kumpel und Keule

Die gläserne Metzgerei Kumpel & Keule will den ehrlichen Fleischgenuss wieder zurückbringen. Dem jungen Team um Metzgermeister Jörg Förstera und „wurstsack“ Hendrik Haase geht es dabei um nichts weniger als dem Fleisch und dem Handwerk seine Würde zurückzugeben. Kumpel & Keule steht für eine neue, junge Generation von Metzgern, die mit Leidenschaft und Überzeugung auf der Suche nach allumfassender Qualität vom Acker bis auf den Teller sind.
Im Mittelpunkt der Arbeit von Kumpel & Keule stehen dabei Transparenz was die Herstellung und die Herkunft des Fleisches angeht und vor allem wieder der Geschmack des echten Handwerks. Dabei geht es den Gründern um eine genussvolle Balance von alt bewährte Traditionen und neuen internationalen Geschmäckern.

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Kumpel & Keule GmbH, Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin
mail@kumpelundkeule.berlin
www.kumpelundkeule.berlin
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Küstlichkeiten

Baaf und Roel von Küstlichkeiten sind Fischliebhaber und begeisterte Köche. Sie bringen fangfrischen Fisch und Schalentiere direkt aus den Watten und der Nordsee nach Berlin. Teil ihres Konzept ist es, das kein Fisch umsonst gefangen werden sollte. Daher vermarkten sie vor allem Beifang aus der Kaisergranatfischerei, wie z.B. Makrele oder Knurrhahn. Eine besondere Spezialität sind die “Zeeuwse platte”, handgesammelte wilde Wattenaustern. Zum Street Food werden sie mit unterschiedlichsten Toppings serviert.

Sie arbeiten in Kooperation mit dem nachhaltigen Fischerkollektiv "de goede Vissers". Die Basis, neben einer transparenten und direkten Kette, ist eine verantwortungsvolle Fischerei. Das bedeutet: die Fischer sind sich ihrer Abhängigkeit von einem guten Fischbestand bewusst. Sie fischen selektiv, sie halten Quoten ein, vermeiden unverkäuflichen Beifang, nehmen gefangenen Müll mit an Land und arbeiten kontinuierlich an schonenderen Methoden.

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Küstlichkeiten, Roel van Vliet, Eisenbahnstraße 42-43, 10997 Berlin
facebook.com/kuestlichkeiten/

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Menze Spezialitaeten

Der österreichische Spezialitätenstand MENZE bietet ausgesuchte Lebensmittel aus dem Begrenzerwald an. Über die Theke gehen auf der Alp gesennter Bergkäse, handgemachter Ziegenkäse, Bauernbutter oder Wurstspezialitäten. Hier kann man nicht nur die verschiedenen Jahreszeiten herausschmecken, sondern auch ob die Tiere auf dem Nord- oder Südhang geweidet haben. Gerhard Beer, selbst Vorarlberger und mittlerweile sogar Bürgermeister seiner Gemeinde Hittisau, legt Wert darauf, nur mit Bauern, Sennern und Metzgern zusammen zu arbeiten, die er persönlich kennt und von denen er weiß, dass bei ihnen Nachhaltigkeit und artgerechte Haltung der Tiere eine zentrale Rolle spielen. Er kennt den Weg der Produkte und besucht regelmäßig die Höfe auf der Alp. Wie werden die Kühe gehalten? Wohin gelangt die Milch? Ebenso wichtig wie der Geschmack ist es Beer dabei, dass die Bauern für ihre handwerklich guten Produkte einen ehrlichen Preis erhalten.

KONTAKT

Menze Spezialitäten, Gerhard Beer
Tel: +43(0)699 10304561
servus@menze.at
www.menze.at

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Prignitzer Landhof

Den Prignitzer Landhof findet man in Klein Gottschow, einem kleinen Dorf zwischen Perleberg und Pritzwalk. Neben Hunden, Katzen, Pferden und Eseln werden eine Kuh und Milchziegen zur Selbstversorgung mit Milch und Käse gehalten. Das auf dem Hof mit freiem Auslauf gehaltene Geflügel dient der Direktvermarktung. Die verschiedenen Entenrassen, wie Mularden, Flugenten und Pekingenten, Hähnchen sowie die Gänse können den freien Auslauf auf den Wiesen geniessen. Ihre Nahrung besteht aus Grünfutter. Zusätzlich wird gequetschtes Getreide und Hafer, teilweise auch Mais morgens und abends angeboten. Auf Mastfutter wird - bis auf die ersten 2 Tage auf dem Hof zur Futterumstellung - verzichtet. Außerdem werden Perlhühner, Tauben und Fasane verkauft. Weitere Hofprodukte sind frische Eier, Fruchtaufstriche und saisonales Obst und Likör.

KONTAKT

Karin Schlegel, Dorfstraße 28, 16928 Groß Pankow/ Ortsteil Klein Gottschow
Tel: 033983 / 70 5 70
info@prignitzer-landhof.de
www.prignitzer-landhof.de

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Salumeria del Sud

Wer einmal im Süden war, also in Italien, der wird die Salumeria lieben. In jedem noch so kleinen Dorf gibt es so eine. Und in jeder noch so kleinen Salumeria gibt es so vieles. Den Käse, die Salami, den luftgetrockneten Schinken, die Pasta, das Lebensgefühl. Eugenio Finzi ist der Mann in der Salumeria in der Markthalle. Der Salumeria del Sud, weil Finzi sein kulinarisches Herz in Süditalien, in Apulien vor allem, verloren hat. Bei seiner Auswahl setzt er auf handwerkliche traditionelle Produkte und auf die Leidenschaft, die der mit dem meist kleinen Produzenten teilt. Viele von ihnen kennt er auch persönlich und wer zu Eugenio Finzi kommt, auf eine Brotzeit oder einen Einkauf, sollte die Zeit mitbringen, diese Geschichten zu hören.

KONTAKT

Salumeria del Sud, Eugenio Finzi, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
www.salumeria-del-sud.com

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Schaufenster Uckermark

Den Beinamen »Toskana des Nordens« trägt die Uckermark nicht nur wegen ihrer vielen Hügel! Die Kultur- und Seenlandschaft Uckermark ist auch eine reizvolle kulinarische Region in Brandenburg. Das »Schaufenster Uckermark« in der Markthalle Neun zeigt, was der Landstrich kulinarisch zu bieten hat: Käse und verschiedene Milchprodukte, Schinken und Wurst, Bier und Apfelweine, Säfte, Marmeladen, Tees und weitere Köstlichkeiten. Eine große Fülle uckermärkischer Manufaktur-Erzeugnissen, fast 100 verschiedene an der Zahl. Dazu gibts tagesfrisches Obst und Gemüse ausschließlich regional oder aus Deutschland. Inhaberin Simone Nuß hat alle Produkte selbst ausgewählt, hat die Erzeuger vor Ort besucht und sich ein Bild davon gemacht, wie die Produkte hergestellt werden. Als “Botschafterin der Uckermark” erzählt sie nicht nur gerne die Geschichten hinter den Produkten, sondern steht an ihrem Stand auch für Ausflugsempfehlungen und Geheimtipps zur Verfügung.

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Schaufenster Uckermark, Simone Nuß, Eisenbahnstraße 42-43, 10997 Berlin
Mobil: 0178 876 86 76

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The Sausage Man Never Sleeps

Simon Ellery, der Mann hinter dem Cartoon-Würstchen, ist ein Charakterkopf, den man am besten persönlich trifft. Der Neuseeländer ist mitsamt seiner Begeisterung für Fleisch nach Berlin gekommen und hier zum Fleischermeister geworden. Indem er die traditionelle deutsche Bratwurst mit spannenden neuen Aromen kombiniert, will er ein nicht alltägliches Geschmackserlebnis kreieren, das Fleisch wieder zu etwas sehr Besonderem macht. Alle Zutaten für seine handgemachten Produkte sind von höchster Qualität, das Fleisch stammt von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbish Hall. Natürlich hat er auch britische Klassiker im Angebot – Bacon, der so manchen Engländer zu Tränen rührt und Black Pudding, von dem viele sagen, es sei die beste Blutwurst der Stadt. Auch seine österreichischen Käsekrainer sind ein großer Erfolg und gerade arbeitet er an seiner eigenen Chorizo – am besten kommt man Samstag auf den Markt, um zu probieren.

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Simon Ellery, Mobil: 01715841908
www.thesausagemanneversleeps.com
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