Obst & Gemüse

Karamellisierter Chicorée mit Grapefruit

Karamellisierter Chicorée mit Grapefruit

Ein Gericht zwischen Frühling und Winter, so schön wie die ersten Blüten an den Bäumen (für 2 Personen):

4 Chicorée, 1 Grapefruit, 1 Avocado, 80g Feta oder cremiger Ziegenkäse, 1 handvoll Haselnüsse, Abrieb und Saft von einer Limette, ein paar Basilikumblätter, 1-2 TL aromatischer Honig, 1 TL Fenchelsamen, 1 Schluck kaltgepresstes fruchtiges Olivenöl, Salz und Pfeffer

Die Zeste von der Limette abreiben. Die Avocado in Schnitze schneiden, mit Limettensaft und Salz beträufeln und zur Seite stellen. Den Chicorée je nach Größe längs halbieren oder vierteln, den Strunk nicht rausschneiden, damit die Blätter zusammenhalten. Die Grapefruit filetieren. Haselnüsse halbieren oder grob hacken, in einer Pfanne ohne Öl rösten und zur Seite stellen.
Danach in der Pfanne etwas Öl erhitzen und den Chicorée vorsichtig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Honig beträufeln. Nach einigen Minuten wenden. Er sollte goldbraun, jedoch nicht verbrannt sein, insgesamt für ca. 10 Minuten sautieren. Ganz zum Schluss die Fenchelsamen dazugeben, um sie anzurösten. Den Chicorée, die Avocado und die Grapefruit auf zwei Tellern anrichten. Den zerkrümelten Käse, Haselnüsse und Basilikum darauf geben. Zum Schluss noch den Limettenabrieb und einen guten Schluck fruchtiges Olivenöl darüber gießen.

Rezept und Foto von: From Hand To Mouth

Der Urgeschmack der Eiskultur

Der Urgeschmack der Eiskultur

Die Franzosen hatten die Bourbon-Vanille in Madagaskar etabliert. Dummerweise aber die bestäubenden Insekten aus Mittelamerika vergessen. Deshalb ist der Anbau der Orchideenpflanze, ja die Vanille ist eine Orchidee, seit jeher ein kompliziertes Gewerbe. Von Hand wird bestäubt, dann gehegt und gepflegt, 98 Prozent der Welternte kommen von der afrikanischen Insel, zuletzt kamen den Vanille-Farmern noch tropische Unwetter in die Quere. Dabei ist die Vanille doch gerade jetzt in aller Munde:
„Die 'erste Welt' ist größer geworden, damit steigt auch die Nachfrage an kulinarischen Luxusprodukten, wie auch die Vanille eines ist", sagt Reimar Philipps von unserer Markthalleneisdiele Rosa Canina . Als er vor neun Jahren angefangen hat mit dem handwerklichen Eismachen hat das Kilo Bourbon-Vanille noch 50 Euro gekostet – inzwischen sind es für bio-zertifizierte Qualitäten 680 Euro. 1,80 Euro muss Philipps deshalb inzwischen für die Kugel nehmen. Warum er dennoch bei der Vanille bleibt? „Beim Eis ist es einfach der Urgeschmack, noch vor der Schokolade. Ein gutes Vanilleeis kann Dich für ein paar Stunden glücklich machen.“ Aber gäbe es da keine Alternativen? Vanillin vielleicht, das sich, weil aus Holzabfällen gewonnen, ebenfalls natürliches Aroma nennen darf. Reimar Philipps setzt lieber auf Aufklärungsarbeit und darauf, das
seine Kunden diesen leckeren Luxus bewusst genießen. Für den Naschmarkt am 11. Juni planen wir deshalb mit ihm eine Vanillewerkstatt mit Sensoriktests, einer Ausstellung und vor allem mit einer Eiswerkstatt, wo Groß und Klein exzellentes Vanilleeis machen können. Wäre doch eine Schande, ein so goldstaubrares Produkt nur halbherzig zu verarbeiten.

Foto: © Hendrik Haase

Die Saatgut-Guerilla

Die Saatgut-Guerilla

Der Agrarforscher Bernd Horneburg hat eine neue Tomatensorte gezüchtet. Das tun Agrarforscher für gewöhnlich. Zumindest solche, die sich die Züchtung von Tometansorten, von Gemüsepflanzen im Generellen, zur Aufgabe gemacht haben. Neu, oder zumindest wieder neu, ist aber was der Bernd Horneburg mit dieser Tomate, Sunviva heißt sie, eine gelbe Tomate mit einer festen, aromatischen Frucht, macht. Der Göttinger Wissenschaftler hat nämlich nicht nur diese robuste, gegen Braun- und Krautfäule resistente Pflanze gezüchtet – sondern darüber hinaus noch ein anderes sehr resistentes Medium entwickelt. Sunviva wird die erste Pflanze, die über die Open-Source-Plattform Open Source Seeds für alle Zukunft lizenzfrei vermarktet wird. Damit ist Sunviva – noch – ein rares Gut: Eine Tomate ohne Saatgutindustrie.
Bernd Hornung nämlich glaubt nicht daran, dass die monopolisierte Saatgutindustrie Antworten auf die globale, wie lokale Zukunft des Landbaus finden wird. Und wir brauchen neue Antworten. Das Klima ist wortwörtlich reif für Sorten, die sich neuen Gegebenheiten anpassen, nicht nur neuen Geschäftsfeldern.
Wer im übrigen sein Geld lieber in bäuerlich-handwerklichen Landbau, als in Lizenzgebühren für Gemüse investieren und jetzt nach den Eisheiligen endlich Tomaten einpflanzen will, dem empfehlen wir die alten und samenfesten Tomatensorten von Grete Peschken , immer samstags auf dem Wochenmarkt bei uns in der Halle. Oder die eigens nachgebauten vom Obst- und Gemüseanbau Kolkwitz , ebenfalls bei uns in der Halle. Aromatischer, fleischiger, vollmundiger schmecken sie sowieso.

© Foto: Culinaris

Bauernhof Weggun

Marjolein und Frank van der Hulst, arbeiten und leben zusammen mit ihren sechs Kindern auf dem Demeter-Bauernhof Weggun in der Uckermark. Der Schwerpunkt liegt auf der fast vier Hektar großen Beerenobstfläche. Die restlichen Flächen werden für Kleegras, Getreide und Luzerne für ihre Schafe - das Rauhwollige Pommersche Landschaf - und die Hühner, genutzt. Außerdem gibt es Streuobstwiesen mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Kirschen. Die van der Hulsts betreiben biologisch-dynamische Landwirtschaft. Das heißt, sie arbeiten innerhalb eines Kreislaufes aus Boden, Pflanze, Tier und Mensch, immer im Einklang mit Natur und Gesellschaft. Ihre Fruchtaufstriche, Säfte und Sirupe sind hausgemacht und nur aus den eigenen Früchten, die vollreif geerntet werden.

KONTAKT

Bauernhof Wegen GbR, Fürstenauer Straße 29, 17291 Nordwestuckermark OT Weggun
Tel/Fax: 039855-36797, Mobil: 01520-7236005
www.weggun.de

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Gemüsehof Baronick

Der Gemüsehof Baronick ist ein Landwirtschaftsbetrieb mit der Hauptproduktionsrichtung Freilandgemüse. Im Streusiedlungs-Gebiet des Burger Spreewaldes werden unter den klein-klimatisch günstigen Bedingungen auf einer Fläche von etwa 25 ha Gemüse, Erdbeeren und Kartoffeln angebaut. Darunter natürlich die im Spreewald berühmten "Spreewälder Gurken" - Einleger für Saure Gurken, Freiland - Salatgurken für Landgurken, Salatgurken an Schnüren gezogen oder große dicke gelbe für Senfgurken. Aber auch der Spreewälder Meerrettich ist im Anbau. Auf den relativ kleinen Parzellen wird ein sehr breites Arten- und Sortenspektrum aller möglichen Gemüsepflanzen kultiviert. So befinden sich im Anbau seltene Arten wie Artischocken, Cardy, Zuckermais, Puffbohnen, Topinambur, Rote Bete, Schwarze Rettiche, Pastinaken, Teltower Rübchen, Postelein, Brokkoli, Grüner Blumenkohl, Feldsalat, Ruccola, Auberginen, Tomatenpaprika oder viele bunte Salate. Kopfkohl, Blumenkohl, Salate, Möhren, Porree, Sellerie und Zwiebeln werden ebenfalls angebaut. Der Gemüsehof Baronick produziert nach den Richtlinien der Kontrollierten integrierten Produktion. Das bedeutet, dass alle die Produktion betreffende Maßnahmen auf ein Produkt mit einer hohen äußeren und inneren Qualität ausgerichtet sind. Nicht der maximal mögliche Ertrag steht im Vordergrund, sondern ein sehr guter Geschmack und ein hoher gesundheitlicher Wert.

KONTAKT

Gemüsehof Wilfried Baronick, Schwarze Ecke 27, 03096 Burg (Spreewald)
Tel: (03 56 03) 889, Mobil: (01 72) 3 50 26 72
www.gemuesehof-baronick.de

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Obst- und Gemüseanbau Kolkwitz

Heute geöffnet 12:00 - 18:00

Der Obst- und Gemüseanbau Kolkwitz aus Werder an der Havel bietet regionale Erzeugnisse, größtenteils aus eigenem Anbau. Von Ochsenherztomaten zu schwarzem Rettich, Beeren, verschiedensten Apfel- und Birnensorten und Schnittblumen. Teilweise beziehen Kerstin Kolkwitz und ihr Mann Christian Obst und Gemüse von von ihnen ausgesuchten Bauern aus Werder und der Region Potsdam Mittelmark, südwestlich von Berlin.

KONTAKT

Kerstin Kolkwitz, 14542 Werder Havel OT Glindow
Mobil: 0174 / 9346731
kerstin-kolkwitz@t-online.de

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Schaufenster Uckermark

Heute geöffnet 12:00 - 18:00

Den Beinamen »Toskana des Nordens« trägt die Uckermark nicht nur wegen ihrer vielen Hügel! Die Kultur- und Seenlandschaft Uckermark ist auch eine reizvolle kulinarische Region in Brandenburg. Das »Schaufenster Uckermark« in der Markthalle Neun zeigt, was der Landstrich kulinarisch zu bieten hat: Käse und verschiedene Milchprodukte, Schinken und Wurst, Bier und Apfelweine, Säfte, Marmeladen, Tees und weitere Köstlichkeiten. Eine große Fülle uckermärkischer Manufaktur-Erzeugnissen, fast 100 verschiedene an der Zahl. Dazu gibts tagesfrisches Obst und Gemüse ausschließlich regional oder aus Deutschland. Inhaberin Simone Nuß hat alle Produkte selbst ausgewählt, hat die Erzeuger vor Ort besucht und sich ein Bild davon gemacht, wie die Produkte hergestellt werden. Als “Botschafterin der Uckermark” erzählt sie nicht nur gerne die Geschichten hinter den Produkten, sondern steht an ihrem Stand auch für Ausflugsempfehlungen und Geheimtipps zur Verfügung.

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Schaufenster Uckermark, Simone Nuß, Eisenbahnstraße 42-43, 10997 Berlin
Mobil: 0178 876 86 76

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Von Beet & Baum

Heute geöffnet 12:00 - 18:00

Von Artischocke bis Zitrone: Bei Von Beet & Baum gibt es Bio-Obst und Bio-Gemüse aus kontrolliert ökologischem Anbau von ausgewählten regionalen Erzeugern, wie z.B. der Domäne Dahlem, Biolandhof Zielke, Sonnengarten Ogrosen oder dem Landgut Pretschen und natürlich auch aus aller Welt - denn wer will schon für immer auf Bananen verzichten ...
Johanna ist die gute Seele hinter Von Beet & Baum. Sie bietet bevorzugt Erzeugnisse in Bioland- und Demeter-Qualität an, die nach strengeren Kriterien als der EU-Ökoverordnung angebaut werden und sie hat ein Herz sowohl für knubellige Kartoffeln als auch spannende und alte Sorten, wie die rot-weiß gestreifte Bete, Tondo di Choggia oder lila Grünkohl. Agrarwissenschaftlerin Johanna könnt ihr über alles von Beet & Baum ausfragen, bestimmt gibt auch das eine oder andere Stück Apfel aus.

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Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
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Wilde Gärtnerei

Die Wilde Gärtnerei ist ein Gemüsebau-Mischbetrieb mit zur Zeit insgesamt 5,5 Hektar Ackerland und Obst-/Kräuterwildsammlung, in Rüdnitz, 30 Kilometer nördlich von Berlin. Der Hof versteht sich als Produktions- und Lernstätte zugleich, mit jährlich etwa 200 Besuchern, die Erfahrungen im Gemüsebau und in der Selbstversorgung sammeln.
Die Lebensmittelproduktion in der Gärtnerei der hat ihren Anfang in der zum Teil eigenen Gewinnung von Saatgut und einer eigenen Jungpflanzenaufzucht in unbeheizten Gewächshäusern, stets mit samenfesten, nachbaufähigen Sorten. Momentan werden zwischen 100 und 150 verschiedene Gemüsesorten dazu Getreide und Hülsenfrüchte angebaut und Obst aus Wildsammlung geerntet. Besonderen Wert legt die Wilde Gärtnerei auf ein breites Angebot an wildwachsenden Kräutern und Salaten. Kleine Hühnerhaltung und kleinste Imkerei begleiten uns seit einigen Jahren.
Neben der Versorgung mit Lebensmitteln ist die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit ein wichtiges Ziel. Seit einigen Jahren produzieret die Gärtnerei kleine Mengen an Komposterde für den Garten und die Jungpflanzenanzucht und strebt an, den Nährstoffkreislauf zu schließen um ein umfassendes, nachhaltiges Kompostierungssystem auch für die Versorgung der Äcker zu entwickeln.
Die Gärtnerei ist gleichzeitig eine solidarische Versorgungsgemeinschaft, die „Selawilde“, deren Mitglieder einen festen finanziellen Beitrag und individuelle Mithilfe bei der Produktion leisten. Freie Ernteanteile sind zu vergeben.

KONTAKT

Wilde Gärtnerei - Landbau & Selbstversorgung / Lernort und Begegnungsstätte, Roberto Vena, Bernauer Straße 6, 16321 Rüdnitz
Telefon: 0176 34110628
www.wildegartnerei.blogspot.de

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