Obst & Gemüse

Karamellisierter Chicorée mit Grapefruit

Karamellisierter Chicorée mit Grapefruit

Ein Gericht zwischen Frühling und Winter, so schön wie die ersten Blüten an den Bäumen (für 2 Personen):

4 Chicorée, 1 Grapefruit, 1 Avocado, 80g Feta oder cremiger Ziegenkäse, 1 handvoll Haselnüsse, Abrieb und Saft von einer Limette, ein paar Basilikumblätter, 1-2 TL aromatischer Honig, 1 TL Fenchelsamen, 1 Schluck kaltgepresstes fruchtiges Olivenöl, Salz und Pfeffer

Die Zeste von der Limette abreiben. Die Avocado in Schnitze schneiden, mit Limettensaft und Salz beträufeln und zur Seite stellen. Den Chicorée je nach Größe längs halbieren oder vierteln, den Strunk nicht rausschneiden, damit die Blätter zusammenhalten. Die Grapefruit filetieren. Haselnüsse halbieren oder grob hacken, in einer Pfanne ohne Öl rösten und zur Seite stellen.
Danach in der Pfanne etwas Öl erhitzen und den Chicorée vorsichtig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Honig beträufeln. Nach einigen Minuten wenden. Er sollte goldbraun, jedoch nicht verbrannt sein, insgesamt für ca. 10 Minuten sautieren. Ganz zum Schluss die Fenchelsamen dazugeben, um sie anzurösten. Den Chicorée, die Avocado und die Grapefruit auf zwei Tellern anrichten. Den zerkrümelten Käse, Haselnüsse und Basilikum darauf geben. Zum Schluss noch den Limettenabrieb und einen guten Schluck fruchtiges Olivenöl darüber gießen.

Rezept und Foto von: From Hand To Mouth

Der Preis der Vernunft

Der Preis der Vernunft

Gutes, für Mensch, Tier und Umwelt faires Essen hat seinen Preis. Bei uns auf dem Wochenmarkt, am Marktstand der Wilden Gärtnerei haben Kartoffeln und Grünkohl, haben die unfassbar aromatischen Wildkräutersalate jetzt drei, nein inzwischen sogar vier Preise. So können sich noch mehr Menschen gute, ehrliche Lebensmittel leisten. Die Grundidee der Solidarischen Landwirtschaft – denn natürlich könnt Ihr auch Mitglied dieser SoLaWi werden – wird vielmehr nun auch auf dem Wochenmarkt erfahrbar.
Und darum geht es: Die Bauernprodukte der Wilden Gärtnerei haben, wie gesagt, ihren Preis. Das sind 100 Prozent. Dieser Preis definiert aber nicht den Wert einer Ware, er definiert ihren Anteil am funktionierenden Wirtschaften der Wilden Gärtnerei. Deshalb nennt Roberto ihn, den „Bauernpreis“. Ursprünglich, also vor zehn Tagen, gab es am Marktsamstag noch zwei weitere Preiskategorien : 80 Prozent und 50 Prozent. Man kann nun also weniger bezahlen für das Gemüse der Wilden Gärtnerei – etwa, weil man selbst nicht so viel Geld für die eigene Arbeit bekommt. „Vertrauen“ benennt Roberto die Vokabel, die dieses buchstäblich solidarische Ackern trägt. Vertrauen als Ressource eines fruchtbaren Miteinanders.
Am vergangenen Samstag kamen dann Kunden und haben nach einer vierten Preiskategorie verlangt: einem solidarischen Preis für die Solidarische Landwirtschaft: Wer künftig weniger den Produzenten als vielmehr seine Idee, dass sich alle gutes Essen leisten können sollten, unterstützen möchte, kann von nun an auch 110 Prozent zahlen. Er investiert in ein fantastisches, gelebt utopisches Experiment.
Apropos gutes Essen: Zu den Kunden der Wilden Gärtnerei gehören etwa die saisonal-regionalen Spitzenlokale Nobelhart & Schmutzig und Einsunternull oder das wunderbare Michelberger Restaurant . Orte also, an denen nur 110-prozentige Qualität auf den Teller kommt.

Smashing Pumpkins

Smashing Pumpkins

Mit Essen spielt man nicht? Mit Kürbissen schon. Aber wir wollen hier nicht in der Kulturgeschichte nordamerikanischer Vorstadtrituale rühren (oder ist Halloween am Ende doch nur eine Erfindung der Süßwarenindustrie?). Wir rühren lieber im Kürbis-Risotto. Auch ein schönes Ritual. Zumal bei so schönen Kürbissen. Und dem passenden Wetter für eine wenig süß-herzhaft-herzliche Wärme von Innen. Danke an Johanna von unserem (ziemlich) regionalen, sowieso saisonalen und bio-zertifizierten Gemüsestand Von Beet und Baum für das tolle Rezept. Und für all die tollen Produkte sowieso.

Kürbis-Risotto (für drei bis vier Personen)

1 Butterkürbis, 1 Stange Porree, 2 Schalotten, 1 Kästchen Kresse, 2 Knoblauchzehen, 350 g Risotto-Reis, 2 EL Olivenöl + Butter, 1 l Gemüsebrühe, 100 ml Weißwein, 3 EL Saure Sahne, 50 g Parmesan, Salz, Pfeffer, Muskat

Den Kürbis schneiden, entkernen und bei 180 Grad im Ofen rösten. Schälen und würfeln. Butter und Olivenöl zerlassen und Knoblauch, die klein gehackten Schalotten und die Kürbisstücke darin andünsten. Den Reis einrühren und glasig andünsten. Mit Weißwein ablöschen und portionsweise die Brühe einrühren. Porree kleinschneiden und unterrühren. Zuletzt saure Sahne und Parmesan unterrühren. Ruhen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. mit Kresse anrichten. Guten Appetit.

Bauernhof Weggun

Marjolein und Frank van der Hulst, arbeiten und leben zusammen mit ihren sechs Kindern auf dem Demeter-Bauernhof Weggun in der Uckermark. Der Schwerpunkt liegt auf der fast vier Hektar großen Beerenobstfläche. Die restlichen Flächen werden für Kleegras, Getreide und Luzerne für ihre Schafe - das Rauhwollige Pommersche Landschaf - und die Hühner, genutzt. Außerdem gibt es Streuobstwiesen mit Äpfeln, Birnen, Pflaumen und Kirschen. Die van der Hulsts betreiben biologisch-dynamische Landwirtschaft. Das heißt, sie arbeiten innerhalb eines Kreislaufes aus Boden, Pflanze, Tier und Mensch, immer im Einklang mit Natur und Gesellschaft. Ihre Fruchtaufstriche, Säfte und Sirupe sind hausgemacht und nur aus den eigenen Früchten, die vollreif geerntet werden.

KONTAKT

Bauernhof Wegen GbR, Fürstenauer Straße 29, 17291 Nordwestuckermark OT Weggun
Tel/Fax: 039855-36797, Mobil: 01520-7236005
www.weggun.de

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Gemüsehof Baronick

Der Gemüsehof Baronick ist ein Landwirtschaftsbetrieb mit der Hauptproduktionsrichtung Freilandgemüse. Im Streusiedlungs-Gebiet des Burger Spreewaldes werden unter den klein-klimatisch günstigen Bedingungen auf einer Fläche von etwa 25 ha Gemüse, Erdbeeren und Kartoffeln angebaut. Darunter natürlich die im Spreewald berühmten "Spreewälder Gurken" - Einleger für Saure Gurken, Freiland - Salatgurken für Landgurken, Salatgurken an Schnüren gezogen oder große dicke gelbe für Senfgurken. Aber auch der Spreewälder Meerrettich ist im Anbau. Auf den relativ kleinen Parzellen wird ein sehr breites Arten- und Sortenspektrum aller möglichen Gemüsepflanzen kultiviert. So befinden sich im Anbau seltene Arten wie Artischocken, Cardy, Zuckermais, Puffbohnen, Topinambur, Rote Bete, Schwarze Rettiche, Pastinaken, Teltower Rübchen, Postelein, Brokkoli, Grüner Blumenkohl, Feldsalat, Ruccola, Auberginen, Tomatenpaprika oder viele bunte Salate. Kopfkohl, Blumenkohl, Salate, Möhren, Porree, Sellerie und Zwiebeln werden ebenfalls angebaut. Der Gemüsehof Baronick produziert nach den Richtlinien der Kontrollierten integrierten Produktion. Das bedeutet, dass alle die Produktion betreffende Maßnahmen auf ein Produkt mit einer hohen äußeren und inneren Qualität ausgerichtet sind. Nicht der maximal mögliche Ertrag steht im Vordergrund, sondern ein sehr guter Geschmack und ein hoher gesundheitlicher Wert.

KONTAKT

Gemüsehof Wilfried Baronick, Schwarze Ecke 27, 03096 Burg (Spreewald)
Tel: (03 56 03) 889, Mobil: (01 72) 3 50 26 72
www.gemuesehof-baronick.de

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Obst- und Gemüseanbau Kolkwitz

Der Obst- und Gemüseanbau Kolkwitz aus Werder an der Havel bietet regionale Erzeugnisse, größtenteils aus eigenem Anbau. Von Ochsenherztomaten zu schwarzem Rettich, Beeren, verschiedensten Apfel- und Birnensorten und Schnittblumen. Teilweise beziehen Kerstin Kolkwitz und ihr Mann Christian Obst und Gemüse von von ihnen ausgesuchten Bauern aus Werder und der Region Potsdam Mittelmark, südwestlich von Berlin.

KONTAKT

Kerstin Kolkwitz, 14542 Werder Havel OT Glindow
Mobil: 0174 / 9346731
kerstin-kolkwitz@t-online.de

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Schaufenster Uckermark

Heute geöffnet 10:00 - 22:00

Den Beinamen »Toskana des Nordens« trägt die Uckermark nicht nur wegen ihrer vielen Hügel! Die Kultur- und Seenlandschaft Uckermark ist auch eine reizvolle kulinarische Region in Brandenburg. Das »Schaufenster Uckermark« in der Markthalle Neun zeigt, was der Landstrich kulinarisch zu bieten hat: Käse und verschiedene Milchprodukte, Schinken und Wurst, Bier und Apfelweine, Säfte, Marmeladen, Tees und weitere Köstlichkeiten. Eine große Fülle uckermärkischer Manufaktur-Erzeugnissen, fast 100 verschiedene an der Zahl. Dazu gibts tagesfrisches Obst und Gemüse ausschließlich regional oder aus Deutschland. Inhaberin Simone Nuß hat alle Produkte selbst ausgewählt, hat die Erzeuger vor Ort besucht und sich ein Bild davon gemacht, wie die Produkte hergestellt werden. Als “Botschafterin der Uckermark” erzählt sie nicht nur gerne die Geschichten hinter den Produkten, sondern steht an ihrem Stand auch für Ausflugsempfehlungen und Geheimtipps zur Verfügung.

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Schaufenster Uckermark, Simone Nuß, Eisenbahnstraße 42-43, 10997 Berlin
Mobil: 0178 876 86 76

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Von Beet & Baum

Von Artischocke bis Zitrone: Bei Von Beet & Baum gibt es Bio-Obst und Bio-Gemüse aus kontrolliert ökologischem Anbau von ausgewählten regionalen Erzeugern, wie z.B. der Domäne Dahlem, Biolandhof Zielke, Sonnengarten Ogrosen oder dem Landgut Pretschen und natürlich auch aus aller Welt - denn wer will schon für immer auf Bananen verzichten ...
Johanna ist die gute Seele hinter Von Beet & Baum. Sie bietet bevorzugt Erzeugnisse in Bioland- und Demeter-Qualität an, die nach strengeren Kriterien als der EU-Ökoverordnung angebaut werden und sie hat ein Herz sowohl für knubellige Kartoffeln als auch spannende und alte Sorten, wie die rot-weiß gestreifte Bete, Tondo di Choggia oder lila Grünkohl. Agrarwissenschaftlerin Johanna könnt ihr über alles von Beet & Baum ausfragen, bestimmt gibt auch das eine oder andere Stück Apfel aus.

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Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
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Wilde Gärtnerei

Die Wilde Gärtnerei ist ein Gemüsebau-Mischbetrieb mit zur Zeit insgesamt 5,5 Hektar Ackerland und Obst-/Kräuterwildsammlung, in Rüdnitz, 30 Kilometer nördlich von Berlin. Der Hof versteht sich als Produktions- und Lernstätte zugleich, mit jährlich etwa 200 Besuchern, die Erfahrungen im Gemüsebau und in der Selbstversorgung sammeln.
Die Lebensmittelproduktion in der Gärtnerei der hat ihren Anfang in der zum Teil eigenen Gewinnung von Saatgut und einer eigenen Jungpflanzenaufzucht in unbeheizten Gewächshäusern, stets mit samenfesten, nachbaufähigen Sorten. Momentan werden zwischen 100 und 150 verschiedene Gemüsesorten dazu Getreide und Hülsenfrüchte angebaut und Obst aus Wildsammlung geerntet. Besonderen Wert legt die Wilde Gärtnerei auf ein breites Angebot an wildwachsenden Kräutern und Salaten. Kleine Hühnerhaltung und kleinste Imkerei begleiten uns seit einigen Jahren.
Neben der Versorgung mit Lebensmitteln ist die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit ein wichtiges Ziel. Seit einigen Jahren produzieret die Gärtnerei kleine Mengen an Komposterde für den Garten und die Jungpflanzenanzucht und strebt an, den Nährstoffkreislauf zu schließen um ein umfassendes, nachhaltiges Kompostierungssystem auch für die Versorgung der Äcker zu entwickeln.
Die Gärtnerei ist gleichzeitig eine solidarische Versorgungsgemeinschaft, die „Selawilde“, deren Mitglieder einen festen finanziellen Beitrag und individuelle Mithilfe bei der Produktion leisten. Freie Ernteanteile sind zu vergeben.

KONTAKT

Wilde Gärtnerei - Landbau & Selbstversorgung / Lernort und Begegnungsstätte, Roberto Vena, Bernauer Straße 6, 16321 Rüdnitz
Telefon: 0176 34110628
www.wildegartnerei.blogspot.de

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