Schaum vorm Mund

Schaumweine – ob Sekt, Prosecco, Frizzante, Spumante, Cava, Cremant oder Champagner – haben einen Ruf weg als Luxusgetränk oder billiger Mädchen-Fusel. Dass es aber auch beim Schaumwein um Handwerk und um Vielfalt im Weinberg wie im Keller geht, beweist Euch das Team vom Schluck Magazin in der Stadt Land Food Wein Werkstatt !
Wie kommt der Sprudel in die Flasche und was schäumt da eigentlich alles? Bevor sich einzeln durch die spritzige Familie der Schaumweine getrunken wird, bringt Anja Schröder in einem Crashkurs Licht in die dunkle Flasche. Und dann geht's los: mit Pet Nat zum Beispiel. Pet was? Klingt verboten, kommt aber von „pétillant naturel“, französisch für „natürlich prickelnd“. Und wahrlich: der hefetrübe Pet Nat ist die Urform der Flaschengärung. Was als Versehen begann und so manche Flasche bersten ließ – als sich in früh abgefülltem Wein aus dem vorhandenen Zucker und der Resthefe unbeabsichtigt Kohlensäure bildete – und schließlich in der Champagne, in zwei domestizierte Gärungen unterteilt, perfektioniert wurde, kommt jetzt wieder wilder daher.
Wer es doch lieber italienisch hält, nimmt einen Schluck Prosecco . Denn Prosecco ist vieles, vor allem aber alles andere als langweilig. Von glasklar, bis trüb, von heftig sprudelnd bis ganz still: Prosecco DOC-Weine, wie man sie selten zu trinken bekommt. Und wer sich nach einem fröhlich-sprudelnden Stadt Land Food Tag an nichts mehr erinnert, hat Glück: zu jeder der Verkostungen gibt's die neueste Ausgabe des Schluck Magazins dazu.