Pasta al pesto con patate e fagiolini

Natürlich hat jede italienische Region nicht nur ihre eigenen Pastagerichte, sondern gleich ihre eigene Pasta. Manch eine so kompliziert, so filigran, dass ihr Fortbestehen im wahrsten Sinne des Wortes am seidenen Faden hängt . Aber keine Sorge, wenn man erst einmal den Dreh zwischen den Händen raus hat, sind die ligurischen Trofie im Handumdrehen gemacht. Und ja, Schummeln und gekaufte Pasta verwenden ist an dem ein oder anderen Sommerabend auch eine gute Idee.

Pesto alla Genovese: 2 Bund Basilikum, 50g Pinienkerne, 3 EL gutes Olivenöl, 1 Handvoll Pecorino oder Parmesan, 1 Knoblauchzehe
200g grüne Bohnen, 4 kleine festkochende Kartoffeln, 350g Pasta, z.B. Trofie, 1 kleines Bund Bohnenkraut, Pecorino, grobes Salz und Pfeffer

Die Bohnen waschen, trimmen, je nach Länge halbieren oder dritteln und kochen. Die Kartoffeln ebenfalls kochen, dann kurz abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Pasta al dente kochen.
Für das Pesto die Pinienkerne und die gehackte Knoblauchzehe in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Alle Zutaten mit einem Mixer pürieren oder ganz klassisch mit dem Mörser zerstoßen bis sich ein cremige Konsistenz ergibt. Es lohnt sich auch, mehr Pesto zu machen. Es kann, solange es mit Olivenöl bedeckt und festverschlossen ist bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Für unserer Gericht zum Pesto ca. zwei Esslöffel vom Bohnen- oder Pastakochwasser dazugeben. Das Bohnenkraut grob hacken und in einer Pfanne in Olivenöl anbraten, ähnlich Salbei in ausgelassener Butter. In einer großen Schüssel Pasta, Bohnen und Kartoffeln mit dem Pesto vermengen. Auf dem Teller mit Bohnenkraut, frischem Pfeffer und geriebenem Pecorino anrichten.