Im Wein liegt die Freundschaft

Vergangene Woche haben wir versprochen, Euch Menschen vorzustellen, die unser Essen und mithin unseren Wein, neu und anders denken. Dazu gehört auch Johannes Schellhorn, bis eben noch Sommelier im Nobelhart & Schmutzig und seit gerade eben Gastgeber in der Weinbar Freundschaft in der Mittelstraße in Mitte. Als Leiter unserer Stadt Land Food Weinwerkstatt fragt er: „Wie schmeckt man Qualität“ . Und nein, man schmeckt sie nicht am Preisschild und auch nicht an den Etiketten. Stattdessen wird uns Johannes Schellhorn in dieser Werkstattverkostung dafür sensibilisieren, wie man Terroir, Kellertechniken und, ja, auch Handwerklichkeit herausschmecken kann. Und dabei aber, wer ihn kennt weiß das eh, das Gesellige mit dem Wissbegierigen verbinden. Um Naturweine wird es gehen, aber längst nicht nur. Vor allem aber geht es um den Mut seinen Geschmackssinnen zu trauen und nicht bloß dem, was man so vom Hörensagen weiß.
Wo wir schon bei der Freundschaft sind: Auch Willi Schlögl, ebenfalls von ebendort – Mitte und Österreich – zeigt Euch die verschiedenen Stilistiken zwischen Blaufränkisch , Lemberger, Frankonia und Kekfrankos. Eigentlich alle die selben Rebsorten, die sich doch eigenständig entwickelt haben: Blaufränkisch ohne Grenzen eben. Wie unsere Weinwerkstatt überhaupt für ein inklusives, ganz und gar dünkelloses Weinvergnügen steht. Mehr als Neugier, als Entdeckunsgdurst müsst Ihr also nicht mitbringen.