Einfach mal machen

Drei Wochen noch, dann ist Stadt Land Food! Zeit für aufgeregte Vorfreude und einen Blick ins picke-packe volle Programm .

Wir haben viel mit Euch vor! Im Großen und im Kleinen. Gutes Essen für alle, ja. Aber wie und wo zuerst anpacken? Was macht gutes, ehrliches Essen aus? Das Machen vor allem! Und deshalb zeigen Euch unsere Kurator*innen – jeder gleichsam entdeckunghungriger wie kritischer Experte seines Fachs – wie man handwerkliche Lebensmittel macht und was alles dazugehört: die Handgriffe, das Wissen, die Grundprodukte, die Leidenschaft! Während des Festivalwochenendes am 6. und 7. Oktober führen Euch die dreizehn Werkstätten durch die Theorie und Praxis unserer Esskultur:
Stopft eure eigene Bratwurst mit Metzgermeister Benjamin Jakobi und Simon, the Sausage Man, who never sleeps , fermentiert Miso-Paste mit Markus Shimizu, dem Meister der japanischen Fermentationskultur und - kulturen von Misozuke bis Shoyuzuke , lasst Milch zu Käse werden , verarbeitet den ganzen Garten vom Karottengrün bis zur Haferwurzel und lernt ganz ohne Rezept wie in einer Jam-Session zu kochen, filetiert Forellen , pult Krabben und
öffnet Austern , kostet saure Biere und traditionellen mexikanischenMezcal .

Die Kids können im KIMBAmobil , dem fahrenden Küchen-Doppeldeckerbus der Berliner Tafel, selber Burger machen, nach Kartoffeln buddeln, Nektar suchen, Milch melken und in der Kochschule Neun Hummus Wraps und Herbstrollen wickeln.
Kurz: Es wird geschnippelt, geknetet, gegessen, geschmeckt. In Verkostungen, Workshops, in Werkstattgesprächen. Alte Lebensmitteltechniken werden wiederentdeckt und ganz neue Fragen gestellt. Auch weil das eine kulinarische Grundkompetenz ist: Wir müssen unser Essen immer wieder hinterfragen.

Und das Wichtigste: Stadt Land Food ist für alle. Ihr alle seid herzlich eingeladen, Euch an unserer Kochbühne inspirieren zu lassen, wie man aus Gemüse ganz viel Umami und aus alten Sorten, neue Aromen rausholt, im Zukunftszelt mit jungen Metzgern, Bäckerinnen und Gärtnern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen oder einfach nur über den großen Markt zu schlendern. Ohne Eintritt und ohne Anmeldung. Denn am schönsten isst es sich zusammen.