Eine krumme Gurke für eine kalte Schale

Kein Pool, dafür aber eine Kaltschale! Dass die Küche kalt bleibt, das geht nun schon seit Wochen so. Wer aber seine Eis-Diät satt hat und lieber etwas herzhaftes und dennoch frisches braucht, der schaue gen Süden. Die Spanier machen Gazpacho, in der Türkei trinkt man Ayran. Und die Bulgaren machen eine wunderbare Mischung aus kalter Suppe und saurem Milchgetränk: Tarator. Für viele Gurken und viele Freunde!

Für vier Leute: 750 ml Kefir (alternativ 500ml Joghurt und 200ml Mineralwasser und einen Spritzer Zitronensaft), 2 Gurken, 1 großes Bund Dill, 1 kleines Bund Minze, 1-2 Knoblauchzehen, 1 Hand voll Walnüsse, 1-2 EL Olivenöl

Die Gurken mit einer Reibe raspeln. Einige Minz- und Dillblätter zur Dekoration beiseite legen. Den Rest der Kräuter und den Knoblauch fein hacken (der Knoblauch wird stärker, je länger er durchzieht, wenn Ihr die Kaltschale vorbereitet, lieber ein bisschen sparsamer sein). Alles in einer großen Schüssel vermengen und mit ordentlich Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schale bis zum Servieren kaltstellen – sie schmeckt am besten, wenn sie wirklich kalt ist. Zum Servieren die Walnüsse anrösten und die Kaltschale mit den Nüssen, einem guten Schluck Olivenöl und den restlichen Kräutern anrichten. Dazu schmecken auch Antipasti, wie Oliven und gefüllte Weinblätter.

Rezept und Foto: From Hand To Mouth