Die Kartoffel, von Süden betrachtet

Bliebe noch die Sache mit den „tsch“, das da nicht hingehört. Genauso wenig wie in „Lamborgschini“. Nun kann es einem durchaus egal sein, wie besonders schnelle Autos heißen. Die Gnocchi aber haben das „Gnotschi“ nicht verdient. So viel Küchenlatein sollte schon sein. Ach was, sagt Lorenzo Corisi von Mani in Pasta , wichtiger als die Sprache sei doch der Geschmack. Und man muss schon zugeben, dass das „tsch“ verdammt vollmundig klingt.
Mani in Pasta sind nun also auch Mani in Gnocchi. Schließlich sei die Kartoffel doch auch eine ziemlich italienische Angelegenheit. Jede Mama hätte immer auch hir Gnocchi-Rezept. Ob es auch die Jungs von Mani in Pasta von einer ihrer Mamas haben? Ihre Gnocchi gibt es ganz puristisch, aber auch mal mit Kräutern und Roter Bete. Sie gibt es natürlich in der Markthalle Neun – am frisch erweiterten Stand der Manis. Und genauso in ihrem Onlineshop . Und das täglich frisch.
Natürlich haben wir Lorenzo, Angelo und Gioacchino auch nach dem perfekten Gnocchi-Rezept gefragt. Nun es wurde so perfekt, dass es eigentlich gar kein Rezept mehr ist: Die Gnocchi für eine Munte ins kochende Wasser geben (bis diese oben schwimmen) und mit Butter und Salbei servieren. So einfach ist das manchmal.