Der Senat meint es ernst mit dem Essen

In eigener Sache: Es bleibt spannend auf dem Großmarktgelände

In den vergangenen Wochen ist so einiges geschrieben worden über die Pläne, die Ernährungswende vom Berliner Großmarkt in der Beusselstraße aus weiter voranzutreiben. Berlin braucht ein neues Lebensmittelkonzept, junge, innovative Unternehmen brauchen Struktur und strukturelle Unterstützung, eine kleinteilige bäuerliche Landwirtschaft braucht kurze Wege in die Metropole. Manche sehen das offenbar anders. Wie es dazu kam, den vorläufigen Baustopp auf dem Großmarktgelände ausfzuheben und damit faktisch jeden Willen zur Veränderung zu blockieren, war am Mittwoch im Tagesspiegel nachzulesen . Nun hat Ramona Pop als zuständige Senatorin reagiert, eine Entscheidung Ihrer Vorgängerin revidiert und damit ein klares Signal gesendet: Der Großmarkt bekommt wieder eine eigene Geschäftsführung und damit die Aufmerksamkeit, die er und das Thema Ernährung in der wachsenden Metropole Berlin verdient. Damit ist auch der Weg frei für einen konstruktiven Dialog. Am „runden Tisch“ wird ab nächsten Montag er- und vermittelt werden, wie die Zukunft des Großmarktes und mithin jene der Stadternährung von Politik, Lebensmittelakteueren und der Stadtgesellschaft gemeinsam gestaltet werden kann. Diese Einladung zum Gespräch nehmen wir dankend an und bleiben – versprochen ist versprochen –natürlich dran...