Bananen, geradegerückt

From Farm to Table statt aus dem Supermarktregal in die Tiefkühltruhe: Wir haben uns an dieser Stelle ja schon häufiger darüber gefreut, dass die Produkte, ihre Produzenten*innen und Produktionsbedingungen plötzlich, nein, endlich in unseren Fokus gerückt sind. Gib Deinem Bauern die Hand. Problem nur: Es gibt Bauern und Produzenten, die nicht jedes Wochenende zu uns in die Halle kommen können. Cashew-Bauern aus Burkina Faso. Aprikosenanbau in Tadschikistan. Deshalb entwickelt unser neuer Markthändler Gebana gemeinsam mit diesen Erzeugern und lokalen Verarbeitern nachhaltige und marktfähige Produkte und investiert vor Ort in den Aufbau nachhaltiger Wertschöpfungsketten, berät und unterstützt Bauernfamilien und verarbeitet deren Produkte noch im Ursprungsland. Ihr Angebot auf unserem Wochenmarkt besteht aus einem vielfältigen Sortiment an Trockenfrüchten, von Maulbeeren, Mangos, getrockneten Aprikosen, getrocknete Kokos- und allerlei andere Nüsse (lose oder im Großgebinde verkauft, zum Backen und Bevorraten).
Warum aber "Gebana"? Die Initiative ist in den 1970er-Jahren in der Schweiz von einer Gruppe Frauen gegründet worden, die sich für den fairen Handel von Bananen eingesetzt haben. Weil es damals aber noch keinen Fair-Trade-Markt gab, bedienten sie sich eines Tricks: Sie kauften beim Großverteiler Bananen und verkauften sie mit Aufpreis an die Kunden weiter. Dieser Aufpreis ging zurück an die Bauern. Gerechte Bananen also, Ge-ba-na.